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Freitag, 7. August 2015

Nähbloggertreff: Kurze Hosen nach MaThiLa's Marina-Freebook

Der weiche, softe Frottee und das feste AfS-Bündchen konnten von mir leider nur mit etwas Gewalt vereint werden. Leider rutschte dabei die hintere Naht etwas zur Seite.

Diese SToffe ließen sich hingegen wunderbar kombinieren: Fuchs&Gans von Hamburger Liebe und Stoffmarkt-Bündchen.
Hier noch ein paar Nähergebnisse von Nähbloggertreffe-Zuschneide-Marathon. Diesmal gibt es die beiden Höschen nach dem Freebook Marina von MaThiLa. Der Schnitt ist wirklich toll!

Von der zweiten Hose gibt es sogar schon ein paar Tragebilder, die ich euch natürlich hier auch zeigen möchte:



Samstag, 1. August 2015

Ergebnisse des Nähbloggertreffs: Kinderhosen nach Näähglück



Statt Taschen aufzunähen, habe ich die Knipse für kleine Kellerfalten vorn benutzt.






Hier erstmal eine kleine Bilderflut von den Hosen, die nach dem Treff am 24. Juli entstanden sind. Ich habe sie gleich am darauffolgenden Montag vernäht. Fabei bekamen alle Hosen, die noch keine Bündchen hatten, welche verpasst. Da das pinke Bündchen alle war, wurde das Bauchbündchen der kleinen Sweathose in der 80 grau und die Bündchen der 104er Version bekam schwarze Bündchen.
Für die Babyhose in der 68 hatte ich ja bereits mintfarbene Bündchen zugeschnitten beim Treffen.

Ich bin sehr zufreiden mit den Ergebnissen und dem Freebook von Sophie von Näähglück und kann es allen weiterempfehlen. Es ist sehr gut erklärt und ermöglicht auch das Nähen für schmale Kinder. VIele Muster sind ja äußerst reichlich, aber dieses passt perfekt. Man kann sich für das Bauchbündchen auch auf eine kleinen Größe orientieren, wenn man sein Kind vermisst und dann ensprechend die Breite nach der ermittelten Größe einkürzt. Da das Kleinkind so zierlich ist, wird sie sogar in die 68er Hose passen, welche ich kurzerhand doch behalten will, weil hier ein Mangel an kurzen Hosen herrscht für die Maus.

Stattdessen werde ich eine Hose in der 62 nähen für mein Patenkind, denn da hat meine Freundin noch nichts Passendes, wie es scheint. Einen schnuffigen Sweat hab ich auf jeden Fall noch dafür im Regal :-)

Die anderen Stücke gibt es demnächst und neue Stöffchen warten auch schon auf ihren Einsatz!

Ich freue mich, wenn ihr bald wieder reinschaut und bis dahin: Lebt glücklich!


Montag, 6. April 2015

Osterhasenpost: Beanies für alle!

So, bevor Ostern rum ist schreibe ich noch schnell, was der Osterhase bei uns gebracht hat! Natürlich hat er vorher bei mir angerufen und die guten Teilchen bei mir bestellt, weil doch seine Ovi so kurz vor den Feiertage komplett aus- und überlastet war. Ein Glück, wenn man da gute Helfer hat und die Telefonnummer einer zuverlässigen, nähbefähigkten Quelle kennt ;-P

So sind vor Ostern 5 Beanies von meiner Ovi gehüpft: Zwei für meine Kinder, einer für die Tochter meiner Cousine und einer für den Sohn meines Cousins sowie eine für das Kind einer meiner lieben Klassenkameradinnen.

Der Schnitt ist eine Mischung verschiedener freier Schnitte aus dem Netz, wobei ich immer noch nicht ganz DEN Beanieschnitt habe. Als sehr brauchbar hat sich der Schnitt von MamaHoch2 erwiesen, aber auch der von Hamburger Liebe ist ganz gut. Insgesamt könnte die Mütze oben runder sein und weniger bauchig unten, wobei ich für zweiteres einfach eine Nummer kleiner genäht habe mit entsprechender Verlängerung - bei Hamburger Liebe kann man sogar fast zwei Nummern runtergehen, wenn man unten ein Bündchen annähen will.

Aus einem Rest Leni's Dream genäht.

Hübsch gelockt an allen Nähten - das geht ja bei Beanies super und ich kann die normale Nähmaschine stehen lassen.

Das Label nähe ich bei Mützen gern zwischen Bündchen und Mützen"körper", weil es dort besser zur Geltung kommt.

Unten die sind für meine Mädchen. Da ist auf Schleifchen stehe und eine Verwechslung mit der Mütze für das Großcousinchen ausgeschlossen werden sollte, fand ich die Idee ganz chic. Der einzige Junge der Runde hat die Piratenmütze bekommen.

Der Knopf ist für meinen Mann, damit er auch die fast identischen Tochtermützchen dem richtigen Kind zuordnet.

Freitag, 20. Februar 2015

Pumpfhose aus Dalapferdjersey

 Nachdem ich das Probeexemplar für meine Maus genäht hatte, ging es sofort ans Werk: Für den Sohn meiner Bettschwester gab es das gleiche Modell, allerdings aus anderem Stoff, nämlich dem hübschen Dalapferdjersey aus der Kleckerbar, den wir dort gemeinsam ausgesucht hatten.

Das ihr Bub und meine Maus nicht nur am selben Tag geboren, sondern auch wirklich wirklich schmal gebaut sind, konnte ich die Problemaße einwandfrei übernehmen, so dass die Hose weder zu groß noch zu klein ausfallen konnte. Juhu!

Allerdings habe ich mich wirklich geärgert über die Bündchen. Schon bei der gelben Hose habe ich Ware aus dem Karstand vernäht und hatte damit keinerlei Probleme. Das weinrote Bündchen war aber bei Weitem nicht so superlabbrig wie das schwarze, dass beim Annähen an die Hose mit den Pferdchen sogar noch mehr ausleierte. Grau-en-voll!

Kurzerhand trennte ich also zum ersten Mal in meinem Leben eine Ovinaht aus, denn abschneiden wollte ich das Bündchen nicht, dafür war mit der Jersey viel zu schade. Also frickelte ich ein Wenig herum, bis der Labberbund wieder ab war, kürzte ihn ordnetlich ein und nähte ihn erneut fest.

Das klappt zum Glück sehr gut, so dass das Höschen nun doch am Kind bleibt und nicht über die Stoffi zu Boden gleiten muss.

Kurzzeitig hatte ich mal geschaut, ob ich einen Gummi in den Bund einziehe, weil ich echt Angst vorm Abtrennen des Bündchens hatte. Probehalber habe ich dann nur ein Stückchen Naht aufgemacht und das Ganze getestet. Allerding sah das erstens echt blöd aus und zweitens ging das Auftrennen dann doch so einfach, dass ich es einigermaßen gut abbekommen und enger gemacht habe.

Als Zugabe hab ich dann noch fix aus einem Jerseyrest in Schokobraun und einem Rest Dalapferdestoff ein halstuch gebastelt, dass das Outfit komplettiert.





Freitag, 6. Februar 2015

Pumphose aus gelben Schwedenmädchen-Lillestoff


Schon ewig her ist es, dass ich diese niedliche Hose aus dem gelben Lillestoffjersey vom Stoffmarkt 2013 genäht habe. Vorenthalten wollte ich sie euch nicht, deshalb dürft hier heute endlich das gute Stück bewundern, dass seit ein paar Monaten fleißig mitwächst.

Ursprünglich war sie nur als Proestück gedacht, denn meine gute Freundin und Bettschwester hatte sich für ihren Kleinen eine Pumphose mit langen Bündchen gewünscht. Wer mein Blog ein Wenig verfolgt, weiß, das sich zwar die "Lässig" in der alten Version von Leni Pepunkt als Schnitt besitze und schon desöfteren genäht habe und nun auch die Dschinni von FeeFee mein Eigen nenne seit einer Weile, jedoch sind beide Schnitte ohne extra "Poposchwung", da Vorder- und Rückteil gleich ausschauen. Füt den kleinen Stoffwindelträger ist das aber so gar nichts, wie ich finde.

Also habe ich kurzerhand eine Ottobre geschnappt und einen Pumphosenschnitt ausprobiert. Leider ist mir nach so langer Zeit entfallen, welche Ausgabe und welches Modell es gewesen ist, allerdings kommt diese Art Hose so alle paar Ausgaben in ähnlicher Form wieder, wie ich gesehen habe.

Das Schöne an diesem Schnitt, den ich in einer sehr großzügigen 74 umgesetzt habe, ist, dass er nur Hinten und im Schritt eine Naht hat. Somit ist er toll für jegliche Art von Musterstoff geeignet. Allerdings finde ich die Art, wie die Ottobre mit Bündchen umgehtnicht so angenehm. Meist werden Bündchen nur ein kleines Stück nach innen geschlagen und dann quasi gesäumt, so dass man eine Naht am unteren Bündchenrand hat. zwar spart man so Material und die Stoffdicke ist geringer, da es ja dann nur eine Lage ist oberhalb des Saums, jedoch sieht es nicht besonders ästhetisch aus und die Dehnbarkeit leidet auch ein Wenig.

Deshalb nähe ich meine Bündchen ganz seinfach zum Schlauch, falte sie mittig und nähe dann beide Lagen Bündchen an den Hosenstoff. Fertig! Einfach, effektiv und unkompliziert.

Die Maße für die Bündchen passe ich immer etwas an, da zum Beispiel der Karstadtbündchenschlauch sehr labbrig ist in den meisten Fällen. Glattes Bündchen oder fester Elastanjersey hingegen dehtn sich weniger und wird entsprechend etwas weiter bemessen.Oftmals orientiere ich mich, falls mal das passende Kind, das benäht werden soll, gerade nicht verfügbar ist, an aktuell passenden Klamotten bzw. an der Bündchentabelle der Lässig, wobei ich für die Kinderlein immer die nächstkleinere Größe auswähle - die Leni-Pepunkt-Schnitte fallen nämlich auch etwas üppiger aus, hab ich den Eindruck.

Bei der Hose hier habe ich die Bündchen alle per Augenmaß zugeschnitten und es haut alles wunderbar hin! Großartig, wenn sowas für meinen Verhältnisse recht Gewagtes tatsächlich passt.

Lustigerweise passt die Hose übrigens zu einem Shirt, dass ebenfalls einer Ottobre entstammt und für die Große in Größe 98 während meiner zweiten Schwangerschaft entstand.

Es gibt auch ein paar sehr niedliche Tragebilder, aber die sind im Zuge der Umsiedlung von Bilder auf die Festplatte irgendwo in einem Ordner vergraben. Tauchen sie wieder auf, ergänze ich sie selbstverständlich noch, denn die Mädesl bilden darin wirklich ein zuckersüßes Duo!


Freitag, 30. Januar 2015

Klimperklein-Strampelhose mit Stoffmarkt-Eichhörnchen...

... oder wie der Post richt heißen müsste: Von den 3-km-zu-langen-Hosenbeinen und den Hürden des Bündchen-Annähens.

Die neue Hose vor dem Kürzen der Hosenbeine.



Blöder Stoffehler, den wahrscheinlich nur ich sehe...



Zunächst einmal sei gesagt, dass ich den Hosenschnitt von Klimperklein sehr mag, auch wenn er bei den etwas größeren Kinderchen einwenig O-Beine vorgaukelt, aber das stört mich ja persönlich kein Stück.

Allerdings finde ich auch, obwohl das übliche Blabla (sorry für den Ausdruck) darüber in der Anleitung steht, dass der Schnitt "größengerecht" ausfällt oder dass er für dünne Kinderlein genauso passt wie für DIN-genormte durchschnittliche, muss ich immer etwas schmunzeln. Meine Kiddies sind ja wirklich Hungerhaken und nicht gerade die längsten, aber wenn ich so drüber nachdenke, dass meine Kleine ihre Fuchshose Größe 56 ohne Nahtzugabe (!) bestimmt bis Größe 68 locker tragen konnte, fällt mir das bissel schwer zu glauben. Nicht, dass ich mich nicht freue, dass das Nähwerk so fein mitwächst, aber die Größenauswahl macht das nicht gerade leichter. Außerdem war ich bei Kindergrößen immer ganz stark der Annahme, dass sich die Zahlen auf die Körperhöhe beziehen, also ein Kind mit ungefähr 74cm auch eine 74 trägt, wenn es dafür nicht gerade zu kräftig gebaut ist. Vielleicht ist diese Annahme aber auch ein Irrtum meinerseits. Vielleicht haben meiner Töchter aber auch nur unglaublich kurze Beine, wer weiß das schon?

Woraus ich jedenfalls hinaus will, ist, dass ich mittlerweile nicht nur mit der Breite der Schnittchen  eine Problembeziehung führe, sondern nun auch mit der Länge. Fast jedes Muster muss ich anpassen, was ja im grunde nicht schlimm ist, aber meine kostbare, sehr knapp bemessene Nähzeit einfach nur unnötig belastet.

Es wäre wirklich super, wenn es auch mal Sachen und Schnittmuster gäbe, die sich an zarten, kleinen Kinderchen orientieren, zumindest wenn es nach mir ginge. Vielleicht gibt es ja so etwas auch schon, aber ich bin noch nicht darüber gestolpert?

Vielleicht hätte ich auch einfach nicht die aktuelle Kaufgröße nähen sollen, sondern einfach eine größe kleiner? Ich bin dabei recht vorsichtig geworden, weil ich auch damit so meine Problemchen hatte. Denn eine Größe kleiner heißt zum Teil andere Proportionen oder einfach mal "passt super für genau eine Woche bis es dann zu klein ist" und darauf habe ich auch nun wieder keine Lust. Viele Schnittmuster sind auch ohne jegliche Maßangaben ausgestattet, so dass man sich auch bissel darauf verlessen muss, dass man die richtige Größe zusammenpuzzelt. Am ehestens hilft noch, ein aktuell passendes Kleidungsstück, sofern man denn eins hat, auf die zusammengeklebten Bögen zu legen und zu vergleichen, was man dann im Endeffekt ausschneiden kann. Das finde ich auch nicht zeiteffizient und man muss eben immer das ganze Muster drucken statt einfach ein paar Seiten weglassen zu können, auf denen die gewünschte Größe eben nicht drauf ist.

Doch ich schweife ab... es ging ja um die Hose...

Das ist sie also...

Die Hose ist jedenfalls ganz niedlich geworden, trotz zu langer Beine und etwas üppiger Weite. Sie wäre noch viel besser, hätte ich nicht beim Nähen geschludert. Erst war die Ovi am spinnen und ich musste neu einfädeln. Dadurch habe ich dann ein paar Nähet nochmal genäht, aber vergessen, die Belegbreite entsprechend anzupassen, so dass der jetzt etwas reichlich ausfällt und gern mal oben etwas rausquillt. Hrmpf.

Außerdem habe ich mal eben eins der Bündchen verkehrt angenäht, so dass die Naht außen lag. Mhhhh.

Das wäre ja auch nicht so schlimm gewesen, hätte ich nicht erst nach dem erneuten Annähen desselben sowie des zweiten Bündchens bemerkt, dass ich das Schnittmuster unten nicht eingeklappt hatte, wie es die Bündchenversion vorsieht. Stattdessen hatte ich die Nahtzugabe unten plus die Extrastofflänge für das Bein mit Gummizug zugeschnitten, wodurch das Höschen jetzt fast der Großen gepasst hätte. Seufz.

Also habe ich dann kurzerhand die Hosenbeine abgeschnitten. Sieben (!) cm habe ich nach dem Vermessen des Kleinchens abgesäbelt und somit jetzt eine sehr sportlich legere Hose mit ca. 68er Länge bei 74er Breite, die dem Mädel wahrscheinlich auch den Rest des Jahres noch passt.

Wer ein aufwändiges Hobby sucht, trennt in seiner Freizeit Ovi-Nähte auf...

Die Bündchen habe ich fachfrauisch abgetrennt, was bei einer 4-Faden-Ovi-Naht schon etwas dauern kann, und wieder angenäht. Ich wollte keine neuen zuschneiden und hielt es für Verschwendung, die Ovinaht mit der Schere zu entfernen. Ich hatte von dem schönen grünen Bündchen vom November-Stoffmarkt ohnehin schon genug versaubeutelt, das ich die Schablone für die Beinabschlüsse mal eben NICHT im Fadenlauf aufgelegt hatte vorm Zuschnitt. Grummel.

Die Seitennaht des einen Bündchens trifft leider nicht auf die Beininnennaht...

Außerdem habe ich noch die Snaps zu tiefangebracht, was sich aber durch zwei weitere Snaps weiter oben zum Glück ohne optische Abstriche sehr gut beheben ließ.

Zu üppiger Beleg und doppelte Not-Vernappung...

Ihr seht, die Hose war ein voller Erfolg, denn ich habe extrem viel gelernt beim Nähen (vor allem den Frust in die Schranken zu weisen, hihi).

Kuckuck!

Der Tochter gefällt ihre Spielhose jedenfalls, wie man sieht.

Freitag, 23. Januar 2015

Made for Boys: Ritter-Beanies

Meine Freundin aus Studienzeiten hat ja Anfang Januar ihren zweiten Sohn zur Welt gebracht und ihm ganz tollerweise sogar die in der Schwangerschaft schon geschenkte Knotenmütze in orange für das Krankenhausfoto aufgesetzt.
Hach, da geht einem das Herz auf und die Hormone tanzen Samba! So ein Bübchen, das wär' schon was... für später vielleicht ;-)

Jedenfalls habe ich mich, nachdem ich die freudige Nachricht der Storchenlandung erfuhr, erstmal an die Nähmaschine, genauer gesagt an die Ovi, gesetzt und zwei kleine Beanies gezaubert - einen für den Mini und einen für den großen Bruder, der im Mai sechs wird und dieses Jahr in die Schule kommt. Der Schnitt ist von MamaHoch2 und super-duper-easy - ein typischer Beanie eben. Und ich war wirklich total baff, dass ich beide Mützen in nicht ganz 20 Minuten fertig hatte!!!

Natürlich hab ich die Mützchen nicht aus irgendeinem Stoff genäht, sondern aus etwas Besonderem aus meinem Fundus: Bei der Kleinen wurde mir ja von Frauenarzt ganz selbstbewusst verkündet, dass es garantiert ein Junge wird, GA-RAN-TIERT! Und das war auch die Aussage bis Woche 22 + 0, in der der Feindiagnostiker ganz trocken meinte: Dafür fehlt das nötige "Equipment" am Kind ;-)

Jedenfalls bin ich aber damals davon ausgegangen, ich nähe jetzt nur noch Jungensachen in den kleinen Größen und brauche *dringend* jungstaugliche Stöffchen, DRINGEND! Also habe ich mich als die ersten 3 Monate vorbei waren auf die Jungsjerseys gestürzt und neben dem Krokostoff auch diesen Stoff erworben. Den ersteren hatte ich ja schonmal gezeigt, nachdem er seit letzten November quasi "angerissen" ist. Im Grunde habe ich weiter nix jungentaugliches geholt, wenn man die beiden halben Meter vom Kreativmarkt (blau-grün-türkis geringelt und der blau-grüne-weiße Fische Stoff) mal absieht. Mein Unterbewusstsein muss gewusst haben, dass das mit dem männlichen Nachkommen doch nix ist diesmal.

Die kleine Mütze wirkt hier so groß, dabei ist sie echt winzig... da mir bei ihr das Label verrutscht ist wie so oft, habe ich jetzt mal Wonderclips geordert zum Fixieren. Nadeln und Ovi will ich nicht riskieren.

Mit kleinem Einnäher vorn, da mit das Einnähen des Labels an der Rücknaht nicht so gut gefiehl.

Die Mütze ist eins der Projekte, die man zu 100% mit der Ovi nähen kann.

Die Püppi Marie zeigt euch mal das Babymodell. Sie ist 50cm groß und hat echte Babydimensionen.

Hier mal die Rückansicht, für die Marie mal eben ein kleines Nickerchen eingelegt hat.



Freitag, 16. Januar 2015

Leggings in Pink - ohne "Little Leg Love"

Hier noch ein ganz kleines Nähwerk nach eigenem Schnitt: Der Mini fehlten nach einem Wachstumsschub plötzlich Hosen ohne Ende. Das liegt zum einen daran, dass wir von der Großen nicht so viele in passendem Zustand aufheben konnten und die ja auch kein Krippenkind im gleichen Alter war, für das Man quasi immer noch einen Stoß Wechselsachen für die Kita extra braucht.
Eigentlich wollte ich ja den Freebie-Schnitt Little Leg Love nähen, der von vielen so in den Himmel gelobt wurde, dass ich ganz gespannt darauf war.

Nunja.



Ich war ziemlich ernüchtert. Ich meine, okay, es ist ein kostenloes Schnittmuster und da sollte man echt nicht maulen, denn in so einem Schnitt steckt ja meist nicht minder viel Arbeit wie in einem kommerziellen Profischnitt - oft ist sogar mehr Hinsschmalz und Liebe in solche Eigenproduktionen geflossen, wenn ihr mich fragt.
Ich bin auch super-dankbar, dass es solche kostenlosen Angebote gibt. Das ist wirklich lieb und großzügig. Dafür erstmal DANKE, nEmadA und alle anderen Freebie-Tüftler!

Jetzt kommt jedoch das kleine ABER für mich persönlich: Ich kann den Schnitt nicht nähen, jedenfalls nicht, ohne ihn sehr stark anpassen zu müssen (Länge massiv kürzen, Weite vermindern). Nicht, dass das so wahnsinnig schwer wäre, aber wenn es sowieso darauf hinausläuft, dass ich mir dann doch mein eigenes Müsterchen basteln muss, damit es im Endeffekt passt, dann mache ich das doch lieber gleich als am Little-Leg-Love- Schnitt ewig rumzupfriemeln.

Kurzerhand habe ich also ein Schnittmüsterchen gemalt und etwas vom pinken Stoffmarkt-Jersey zugeschnitten, nur um dann zu merken, dass ich kaum noch pinken Faden habe. Das Purpurlila aus dem Bestand sah irgendwie nicht so klasse aus und so griff ich zu einem Zierfaden in Silber, was erstaunlich gut aussieht. Außerdem passt diese Farbe auch sehr gut zu den neuen Textillabels, die ich gerade teste - nicht dass ich noch 900 von den alten habe ;-)

Nunja, was soll ich sagen, so eine Leggings rollt ja quasi schon fast von selbst von der Ovi. Bissel Gummi reinziehen und schon kann man sie anziehen, wenn man klein genug ist, versteht sich. Sie passt übrigens PERFEKT! Tragebilder kommen noch, versprochen!




Donnerstag, 27. November 2014

Dalapferd-Dschinni (mit Mini-Review)

Vor einer ganzen Weile kaufte ich mir den Schnitt "Dschninni" von FeeFee - ein niedlicher Mädchenhosenschnitt mit der Möglichkeit, ihn in Strick- und Webwahre umsetzen zu können.
Ich habe wirklich viele Schnittmuster für dehnbare Stoffe, da tun mir die schönen Popelines in meinem Bestand manchmal richtig Leid...
Was mir sofort an dem Schnitt zusagte?
Zwar gibt es auch bei ihm wieder Doppergrößen, allerdings sind siese wirklich sehr clever: Statt nur 62/68 z. B. kann man auch die nächste Zwischengröße wählen, nämlich 68/74. Und tatsächlich passt eine Dschinni dann auch über beide gewählten Größen, was die Frage danach, warum es nicht einfach Einzelgrößen gibt, obsolet macht. Man kann auch ein Wenig rumspielen so wie ich und die Bündchenlänagen und -weiten der Größen variieren. Sicher geht das nicht unbegrenzt, aber meine 74/80-Dschinni hat tatsächlich die 62/68er Bauch- und Beinbündchen abbekommen. Beim Bauch war es so geplant, weil die Nudel einfach mit ihren 7,88kg sehr zart ist. Bei den Beinen war es Nachlässigkeit, denn ich habe dann einfach dieselbe Tabellenspalte konsultiert wie beim Tallienbund. Funktioniert trotzdem 1A!
Das schöne Höschen gab es unter anderem als Geschenk zum geburtstag für das Kleinchen. Ich denke mal, sie hat sich gefreut ;-P

Schokobraune Bündchen: Karstadt, Dalapferdejersey: mitgenommen in der Kleckerbar, brauner Jersey  und grüne Bündchen aus dem Bestand

DAs große Pferd auf dem Po ist besonders chic!

Ein anderes Tragebild ließ sich jetzt nicht auftreiben auf die Schnelle das die Kleine schon ganz schön flott krabbelt und die Gegend unsicher macht. Da bleibt keine Zeit für' s Posen ;-)





Insgesamt ist der Schnitt wirklich gelungen, obwohl ich ja so Hosen, wo Vorder- und Rückteil identisch sind, nicht wirklich mag. Klar, der Schnitt ist am Popo weit genug, um über eine Windel zu passen, aber ich finde es einfach schöner, wenn der Stoff sich da entsprechend an die Körperform anschmiegen kann. Für Anfänger wiederum vereinfacht die Gleichheit beider Teile das Nähen einer Dschinni sicherlich.

Mittwoch, 19. November 2014

Fixe Knotenmütze mit Krokos

Da der Sohn meiner lieben Bettschwester*, der am gleichen Tag wie das Kleinchen geboren ist, *dringend* einen Nachschub in Sachen schöner Kopfbedeckungen brauchte, gab es zum Geburtstag von mir etwas Passendes:







Ein hübsches Mützchen sollte es sein in jungstauglichen Farben, aber nicht (hell)blau! Und auch unbedingt so eine mit Knoten, weil die kleine petrolfarbene, die der Bub schon im Krankenhaus von uns geerbt hatte, weil dem Kleinchen zu klein, ihm ja so super stand.
Irgendwie gibt es auch komischerweise solche Teilchen immer nur für die ganz kleinen Babys. Vielleicht, weil die von einigen Eltern als zu verspielt für größere Kinderköpfe angesehen werden? Wer weiß das schon. Jedenfalls hatte ich schon zu Beginn der Schwangerschaft mit der Lütten einen sehr schönen Lillejersey erstanden (wir erinnern uns: bis Woche 22 war sich mein Arzt sicher, es wird ein Junge...) in braun mit kleinen grünen Krokos drauf. Hach, wie ist der niedlich und sowas von jungskompatibel, man glaubt es kaum! Ee Draum!
Nur ein "Problem" galt es dann noch zu bewältigen, denn einen aktuellen Kopfumfang hatte ich vom Bettschwesternsohn leider nicht zur Hand, hmmmmmm...
Kurzerhand habe ich geschätzt. Eyeballing nennen das die Amerikaner, glaube ich. Ein sehr passender Begriff! Jedenfalls habe ich dann aus dem Klimperkleinschnitt für ein Knotenmützli ein eigenes hergeleitet, denn ans sich ist ja so eine Mütze nun wirklich keine Raketenwissenschaft.
Dann hab ich den Stoffzuschnitt fein über den Overlord gerollt und prompt rissen mir drei Fäden und die Einstellungen waren verorgelt. Oarrrrrr, Mannnnn!
Zum Glück ließ sich das Ganze wieder beheben (puh!). Grund war zum einen, dass der Faden durch den nicht ganz korrekt herausgezogenen Garn-Teleskop-Arm irgendwie verklemmte und dann auch noch aus der Führung gerutscht war.
Den Saum fixierte ich mit einem weiten genähten Zickzack-Stich, der dafür einfach perfekt ist. Ein Laben gab es natürlich auch noch und fertig war das Mützchen.
Das Kleinchen durfte dann mal Probetragen, denn sowohl sie als auch das Mitgeburtstagskind haben eher kleine Rübchen. Ich war so glücklich, dass das Produkt größentechnisch wirklich ein Gewinner war.

Und als es dann zum Beschenkten ging, war die Freude der Mami riesengroß, denn Braun- und Grüntöne mag sie ganz besonders gern. Und zum Croozer passt das Mützchen farblich auch noch. Was will man also mehr!?





* Eine Bettschwester ist übrigens die Frau, die mit einem im Krankehaus auf der Wöchnerinnenstation das Zimmer teilt.

Dienstag, 18. November 2014

"Ein Jahr Kleinchen" oder "Wie man mich zum Staunen bringt..."

In liebevoller Kleinarbeit von mir eigens hergestellt: Die Super-Torte!

Außen Rollfondant...

... innen 6 bunte Schichten plus Schoko-Frischkäse-Creme.


Vor ein paar Tagen ist also das kleine Mauszwerglein ein Jahr alt geworden und ich bin immer noch fasziniert! Fasziniert, wie schnell so ein ganzes Jahr mit zwei Kindern verfliegt (schneller als mit einem einzelnen tatsächlich!), wie lange die Schwangerschaft(en) schon wieder her sind, wie lange ich (leider) schon wieder nicht mehr stille!
Fasziniert davon, wie man als Minimensch wochenlang herumtüdelt und sich schwert tut, nur um dann zwei Tage vorm 1. Geburtstag noch zwei Zähne "rauszupressen" und das auch noch gleichzeitig!
Wie es kommt, dass man mit einem Jahr Durchschlafen immer noch als völlig überbewertet einstuft, ist mir außerdem immer wieder ein Rätsel.
Genauso wie der Umstand, dass zwei Kinder, die von denselben Eltern abstammen, so verdammt verschieden sein können - außer, es geht darum, dass Ehrnährung und Gewichtszunahme so blöd und schwierig sind! Die Macke haben nämlich beide ausgibeig zelebriert... Satistisch halte ich das Ganze immer noch für einen vollen Ausreißer, denn *what are the odds* ...
Außerdem bin ich total überzeugt davon, dass es die beste Entscheidung *ever* war, die Mini gegen Rota impfen zu lassen - sie war in der Krippe die einzige, an der diese gruselige Magen-Darm-Seuche vorüberzog. Großartig und ein bissel wie schwarze Magie ist das und meine Augen glänzen immer noch freudig erstaunt!
Überraschend ist auch, wie sehr und innig Kinder, nein, Schwestern, sich lieben können. Die  Kleine knuddelt und herzt die Große mit soviel Enthusiasmus, Freude und Liebe, dass man als Mami und Papi kurzzeitig schmilzt und mal ein wenig Glückstränchen weint. Das Großkind ist aber auch "weicher" geworden. Als sie noch kleiner war, fand sie schmusen und alles drumrum eher lästig. Sie merkt aber langsam wirklich, wie toll Kuscheln ist und wie sehr alle in der Familie davon profitieren. Dieser langsame Wandel seit die Kleine da ist, ist wundervoll und erstaunlich.
Eifersucht zwischen den Krümeln? Ja, die gibt es und das ganz anders, als gedacht. Auch das erstaunt mich so, denn oft ist die Mini eher die, die motzt, wenn die Große man auf mamis Schoß sitzt oder mit Papi rumtobt.
Das Großkind ist allerdings besitzergreifender bei jeglichen Dingen und schnappt der kleinen Püppi gerne mal das Spielzeug aus den Händen weg, auch wenn das Zeugs weder für sie interessant noch irgendwie zu ihrer aktuellen Beschäftigung passt. Essen wird zwar oft auch geteilt zwischen den beiden, aber dass die Große dann mal eigenmächtig entscheidet, wie die Anteile ausfallen, kommt dann doch recht oft vor. Aber immerhin, sie behält in der Regel nicht alles für sich...
Auch die Sache mit den ZWEI Kitas ist so ein Ding, dass mir Erstaunen abringt: Kitas können ja so verschieden sein. Die Kita der Großen ist sehr rigoros, was kranke Kinder angeht, dort schicken sie ein Kind auch gerne mal in übervorsichtiger Manier nach Hause, wenn es auch nur ein Wenig krank wirkt.
Der Kita das Kleinchens bringen wir da in dieser Hinsicht gerade etwas mehr Selbstbewusstsein bei. Die sehr lieben und engagierten Erzieherinnen sind einfach bisher zu gutherzig gewesen und wir gewinnen oft den Eindruck, die brauchten mal Menschen wie uns, die sich nicht alles bieten lassen von den anderen Eltern dort. Mit etwas Rückenwind von uns, sieht es auch schon ein bisschen besser aus: Die Erzieherinnen werden energischer, sehen auch mal, dass Eltern Initiative zeigen und ihr Kind einfach mal rausnehmen, weil es ihm schlecht geht, weil es alle anderen in der Einrichtung inklusive Personal in der Kita ansteckt und keinem gedient ist, wenn die Familien aller zehn Krippenkinder in Mitleidenschaft gezogen werden. Klar, arbeiten zu gehen ist wichtig für die Eltern, aber man muss auch Prioritäten setzen und da stehen bei uns eben unsere Mädchen ganz vorne.
Wie das bei anderen Eltern anders sein kann, erstaunt und erschüttert mich wirklich!
Nunja... Überraschung, Erstaunen, Faszination, Verwunderung und Aha-Erlebnis - all das bietet mir mein Leben als Mama und ich bin glücklich.
Der schönste und faszinierendste Gedanke ist und bleibt dieser:
Ich hätte niemals gedacht, jemanden so innig und aus tiefstem Herzen lieben zu können wie meine Familie, wie meine Kinder, die so großartig sind, dass ich es nicht in Worte zu fassen vermag. Nicht jetzt und nicht morgen, nicht in 100 Jahren!
Ich liebe euch! Mein Großkind, mein Kleinchen und mein Göttergatte! Und auch meine liebe Schwester! Ihr seid die wichtigsten Menschen für mich. Und dass sollt ihr wissen.


Samstag, 18. Oktober 2014

Schnittmusterreview: "Willi & Elli" und Leggings von Go to sew

Die Miniprinzessin mit dem Gesamtensemble im September. Mittlerweile passen nur noch Halstuch und Pulli.


Seit langem lag bei mir schon das Schnittmuster "Willi & Elli" von Mamudesign im Schrank. Bisher hatte ich mit den Mustern aus dieser Nähschmiede gute Erfahrungen gemacht und ich bin auch nach wie vor total beeindruckt, wieviel man in einem Muster für sein Geld bekommt, denn man kann von der Püppi über's Baby bis Kind und Mutti die ganze Familie in Willis oder Ellis hüllen, wenn man mag. Das ist schonmal ein Riesenplus. Auch dass man nur wenige Schnittteile (2/4 + Bündchen) benötigt für einen Pulli ist sehr ansprechend, obwohl ich nun keine Anfängerin mehr bin. Immerhin spart man so unheimlich viel Zeit. Setzt man dann doch Ärmel an, ist das sehr einfach, da die Rundung sehr minimal an der Schulterkugel ist und man eigentlich nix falsch machen kann.

In der ersten Version hatte ich das Muster für die 62/68 abgezeichnet. Insgesamt enthält das Muster schon 0,5cm Nahtzugabe, also war das nicht weiter schwer und ich musste im Grunde nix dabei beachten, auch wenn meine Ovi 0,7cm Nähte produziert plus Verschnitt der Zugaben.

Allerdings fingen da die Probleme an, denn ich glaube in dieser Größe hat das Muster niemand Probe genäht, wenn ihr mich fragt, jedenfalls nicht ohne Zugabe hinzuzufügen. Ich habe also insgesamt ein bissel großzügiger geschnitten, dann genäht und hinterher gek***t, denn der Ärmel war katastrophal eng! Absoluter Konzeptionsfail im Muster.
Auf dem Foto seht ihr das Originalmuster und darunter meine nachträgliche Anpassung, die die Pullinutzung überhaupt möglich macht.

Kurzerhand schnitt ich die Ärmel einfach ab und ersetzte sie mit einem neuen Paar aus recycletem Papi-T-Shirt, wobei ich den Originalsaum gleich benutzte und damit einen Schritt einsparen konnte.
Sah dann ganz passabel aus bis ich im Bad das Pullilein ausversehen beim Putzen mit etwas verdünnter Chlorlösung betröppelte *seufz* Fällt ja zum Glück nicht so doll auf, aber ärgern tut es mich schon.

Den unteren Pullisaum habe ich übrigens erst nachträglich mit Bündchen versehen, da ich es erstmal mit einfachem Overlock-versäubertem Abschluss testen wollte. Allerdings rollt sich der zu stark nach oben und das Shirt rutscht hoch. Deshalb gabs noch ein schmales Bündchen für unten.

Meine Ovi-Skills sind übrigens jetzt sehr viel besser als noch zu Beginn (ich hab die W6 seit Weihnachten 2013). Meine Kragen sehen auch schon ganz professionell aus, finde ich, und der Gebrauch der Maschine macht Spaß. Trotzdem liebe ich das nachträgliche Absteppen mit der Haushaltsnähmaschine. Dazu dehne ich den Halsbund beim Absteppen ganz leicht und nehme nur einen einfachen Geradstich, weil der dreifache Geradstich bei meiner Maschine unsauber wirkt. Allgemein ist das Stichbild der 10 Jahre alten Privileg nicht mehr das klarste...

Die Leggings zum Shirt ist nach dem Schnittmuster von Go to Sew, einer Englischen Seite, die viele kostenlose Tutorials sammelt, aber auch kostenpflichtige Muster vertreibt. Das Schnittmuster bekommt man bei Registrierung gratis. Es umfasst 3 Größen (62/68, 68/74 und 74/80 würde ich sagen nach meiner "Übersetzung"), von denen ich die mittelste umgesetzt habe. Leider ist die super sitzende Hose schon nach 2 Wochen zu klein geworden - aber für den Praxistest hat's allemal gereicht. Die Leggings sitzt knackig und ist perfekt in der Länge. Mit der Ovi näht man sie ratzfatz und ohne Hirnknoten. Ich wünschte, mehr Schnittmuster wären so klasse für dünne Kinderlein geeignet wie dieses. Gerade Farbenmix, Ottobre und Co. haben gerne mal etwas lässiger fallende Schnitte, bei denen ich mir nicht immer sicher bin, welche Größe ich nähen soll will.

Der Stoff stammt übrigens von Emily's auf der Bürgerstraße bzw. von deren Stand auf einem der DaWanda-Kreativmärkte im Alten Schlachthof. Damals, als ich ihn kaufte, war ich ganz frisch schwanger mit Nummer 2 und da hieß es noch Diskretion und dass es ein Bub wird. Aber auch für Mädels finde ich die Fische und Streifen schön und der Kleinen stehen blau und grün sowieso toll.
Das Webband, dass ich so sinnfrei positioniert habe am Halstuch ist übrigens aus einem schwedischen Bastelladen.


Ärmel-Gau: Da passen die Ärmchen eines Babys niemals durch! Die Naht ist übrigens nicht schief an der Achsel, sondern lediglich ein wenig nach Innen geklappt, weil der Spaß mich zu sehr frustriert hat, um da etwas zu bügeln.

Hier das Gesamtensemble mit Leggings und Tuch.

Halstusch nach eigenem Schnittmuster (Impro *hüstelhüstel*)...

Profikragen ;-)
Das Bündchen welt sich leicht, weil es absichtlich etwas enger gehalten ist, um den Pulli unten zu halten.

Versauter Ärmel *grummel*

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