So, neben den vielen doofen Dingen hier mal wieder etwas Erfreulicheres: Ich habe mal wier etwas produziert! Diesmal gleich mehrere Dinge, die sich in einem Endprodukt wiederfinden. Deshalb gibt es zu diesem auch nicht nur einen Post, sondern gleich drei.
Hier kommt die Nummer 1 angerausch1. Viel Spaß damit!
Vor einer ganze Weile berichtete ich ja schon davon, wie man aus Radiergummis Stempel schnitzen kann.
Da ich am Montag spontan Lust bekam, mal wieder einen herzustellen, schnappte ich mir meine Linolmesser und einen Rest Radiergummiplatte und legte los. Der Entwurf war schnell gemacht und auf dem Gummi gezeichnet. Dann ging's ans Schneiden.
Ruckzuck entstand so dieses kleine Prachtstück:
Wozu ich es benutzt habe, erfahrt ihr im nächsten Teil!
Freitag, 26. Oktober 2012
Geschafft
So, die erste Ferienwoche wäre geschafft. "Geschafft" sage ich deshalb, weil sie nicht gerade unanstregend war: Kranker Mann, quängeligeges Kleinkind, dreckige Wohnung, verschollene Praktikumsverträge, Termine hier, Treffen da... Entspannung sieht echt anders aus. :(
Aber was soll man machen? Manche Sachen kommen einfach, wie sie kommen. Punkt. Das hat man sich eben nicht so ausgesucht. Sich darüber zu ärgern, ist eigentlich dumm, aber man tut es irgendwie trotzdem. Vor allem, wenn dann zum eigentlichen Pensum (also das, was man sich tatsächlich selber vorgenommen und auferlegt hat) noch tausend andere Dinge zur selben Zeit dazu kommen. Da könnt' ich ausflippen...
Was nicht geht. Sonst kracht hier alles zusammen. Nein. No way.
Also heißt es immer noch und immer wieder: Augen zu und durch! Oder wie Bob der Baumeister sagen würde: Jo, wir schaffen das! - Oder eben bei mir: Ich schaffe das.
Aber was soll man machen? Manche Sachen kommen einfach, wie sie kommen. Punkt. Das hat man sich eben nicht so ausgesucht. Sich darüber zu ärgern, ist eigentlich dumm, aber man tut es irgendwie trotzdem. Vor allem, wenn dann zum eigentlichen Pensum (also das, was man sich tatsächlich selber vorgenommen und auferlegt hat) noch tausend andere Dinge zur selben Zeit dazu kommen. Da könnt' ich ausflippen...
Was nicht geht. Sonst kracht hier alles zusammen. Nein. No way.
Also heißt es immer noch und immer wieder: Augen zu und durch! Oder wie Bob der Baumeister sagen würde: Jo, wir schaffen das! - Oder eben bei mir: Ich schaffe das.
Sonntag, 21. Oktober 2012
Püppitrage in Action
Wie versprochen reiche ich heute noch fix ein paar Bilder mit angelegter Püppiglücktrage nach. Mein Göttergatte war so lieb, die Fotos zu schießen, während ei Maus ihre Marie herum geschleppt hat.
Ach, war das niedlich!
Die Püppi hat jetzt auch ein neues Fläschchen und einen Topf - beides wird ausgibig bespielt. Sogar das "Milch" einfüllen und Weinen der Püppi nach ihrer Flasche wurde heute fein geübt ;) Und Tina besteht darauf, die Mama der Püppi zu sein ("Püppimama - jaha-a!" + Kopfnicken).
Das ist so zauberhauft... *schwärm*
Die Autos sind aber weiterhin der Hit. Beweise dafür? Hier!
Ach, war das niedlich!
Die Püppi hat jetzt auch ein neues Fläschchen und einen Topf - beides wird ausgibig bespielt. Sogar das "Milch" einfüllen und Weinen der Püppi nach ihrer Flasche wurde heute fein geübt ;) Und Tina besteht darauf, die Mama der Püppi zu sein ("Püppimama - jaha-a!" + Kopfnicken).
Das ist so zauberhauft... *schwärm*
Die Autos sind aber weiterhin der Hit. Beweise dafür? Hier!
Vom Body zum Shirt
Wieder etwas, dass ich schon vor einer ganzen Weile fabriziert habe - naja, eigentlich habe ich nicht wirklich etwas hergestellt, vielmehr habe ich aus einem Teil ein anderes gemacht: Ein paar Bodys wurden *schnippschnapp* zu Shirts umgebaut. Denn Bodys trägt die Kleine schon seit einer ganzen Weile nicht mehr und Shirts werden grad wieder alle zu klein, also...
Was habe ich also gemacht? Beziehungsweise wie macht man aus Bodys Pullover?
Man nehme einen Body in der Wunschgröße, bei mir waren es ein paar Bodys in der 86/92 vom Discounter, die meine Mutti mal mitgebracht bzw. die ich mal günstig erstanden hatte. Einen hatte die Kleine sogar mal an, als nix mehr an Unterwäsche da war - den hatte sie dann auch promt mit Flecken dekoriert... Aber auch solche Bodys gehen fabelhaft für diese Art der Altkleiderverarbeitung ;)
Als erstes schneidet man den Body genau oberhalb der Beinöffnungen ab und das möglichst gerade z. B. mit einem Rollcutter und einem Stahllineal. Da die meisten Bodys aus Jersey sind, könnte man das ganze jetzt auch unversäubert nutzen, aber das finde ich persönlich nicht so hübsch. Außerdem sind die Bodys meistens relativ kurz, da sie ja mit dem Zunknöpfen nicht mehr nach oben rutschen können und deshlab keine Toleranz brauchen, wie normale Pullis sie haben.
Deshalb schneidet man als nächstes einen Streifen Bündchenware zurecht - meiner war ca. 5x50cm - den man dann an der kurzen Seite mzusammennäht. So entsteht ein Schlauch, den man entlang der gesamten Länge einmal faltet, fein ordentlich Kante auf Kante und zwar links auf links.
Diesen gefalteten Ring flach vor sich legen, so dass sich links die Naht befindet (überstehendes Material liegt jetzt innen). Man kann mit einer Stecknadel nun prima die andere Seite markieren, wo der Stoff gegenüber der Naht gefaltet ist.
Legt jetzt die Markiernadel und die Naht genau aufeinander, so erhaltet ihr die Mittelpunke der beiden Längsseiten, die auch mit Nadeln markiert werden.
Dasselbe macht man dann auch bei Body, so dass man das Bündchen am Pulli ausrichten kann. Die offene Kante liegt dabei außen auf dem Shirt an dessen unversäuberter Unterkante.
Jetzt wir genäht: Unter Dehnen (nur Bündchen) beide Teile verbinden, am besten mit Elastikstich. Danach die Kante versäubern mit Zickzack oder wenn Zeitmangel herrscht dann schneidet sie überstehenden Stoffränder einfach ein Wenig zurück - ausfransen können sie nicht, weil der Stoff quasi "gestrickt" statt gewebt ist.
Wwer mag kann auf den Pulli (auf die Flecken) noch mit Transfervlies Formen aufbügeln und mit der Maschine dekorativ applizieren. Ich habe "gestickt":
Ich habe aus den Bodyunterteilen, die ich abgeschnitten habe und ein paar Stoffresten einmal Dreiecke aufgebügelt und überstickt, so dass eine Wimpelkett entstanden ist. Und zum anderen gab es noch einen kleinen Heißluftballon, den ich ebenfalls auf ein Reststück genäht habe.
Was habe ich also gemacht? Beziehungsweise wie macht man aus Bodys Pullover?
Man nehme einen Body in der Wunschgröße, bei mir waren es ein paar Bodys in der 86/92 vom Discounter, die meine Mutti mal mitgebracht bzw. die ich mal günstig erstanden hatte. Einen hatte die Kleine sogar mal an, als nix mehr an Unterwäsche da war - den hatte sie dann auch promt mit Flecken dekoriert... Aber auch solche Bodys gehen fabelhaft für diese Art der Altkleiderverarbeitung ;)
Als erstes schneidet man den Body genau oberhalb der Beinöffnungen ab und das möglichst gerade z. B. mit einem Rollcutter und einem Stahllineal. Da die meisten Bodys aus Jersey sind, könnte man das ganze jetzt auch unversäubert nutzen, aber das finde ich persönlich nicht so hübsch. Außerdem sind die Bodys meistens relativ kurz, da sie ja mit dem Zunknöpfen nicht mehr nach oben rutschen können und deshlab keine Toleranz brauchen, wie normale Pullis sie haben.
Deshalb schneidet man als nächstes einen Streifen Bündchenware zurecht - meiner war ca. 5x50cm - den man dann an der kurzen Seite mzusammennäht. So entsteht ein Schlauch, den man entlang der gesamten Länge einmal faltet, fein ordentlich Kante auf Kante und zwar links auf links.
Diesen gefalteten Ring flach vor sich legen, so dass sich links die Naht befindet (überstehendes Material liegt jetzt innen). Man kann mit einer Stecknadel nun prima die andere Seite markieren, wo der Stoff gegenüber der Naht gefaltet ist.
Legt jetzt die Markiernadel und die Naht genau aufeinander, so erhaltet ihr die Mittelpunke der beiden Längsseiten, die auch mit Nadeln markiert werden.
Dasselbe macht man dann auch bei Body, so dass man das Bündchen am Pulli ausrichten kann. Die offene Kante liegt dabei außen auf dem Shirt an dessen unversäuberter Unterkante.
Jetzt wir genäht: Unter Dehnen (nur Bündchen) beide Teile verbinden, am besten mit Elastikstich. Danach die Kante versäubern mit Zickzack oder wenn Zeitmangel herrscht dann schneidet sie überstehenden Stoffränder einfach ein Wenig zurück - ausfransen können sie nicht, weil der Stoff quasi "gestrickt" statt gewebt ist.
Wwer mag kann auf den Pulli (auf die Flecken) noch mit Transfervlies Formen aufbügeln und mit der Maschine dekorativ applizieren. Ich habe "gestickt":
Ich habe aus den Bodyunterteilen, die ich abgeschnitten habe und ein paar Stoffresten einmal Dreiecke aufgebügelt und überstickt, so dass eine Wimpelkett entstanden ist. Und zum anderen gab es noch einen kleinen Heißluftballon, den ich ebenfalls auf ein Reststück genäht habe.
Zu früh gefreut...
Hm. Der Titel sagt doch schon alles, oder?
Ich war am Freitag schon so richtig in Ferienstimmung und freute mich auf meinen letzten Schultag für vier ganze Wochen, da schallte es aus dem Schlafzimmer: "Komm' schnell!"
Ich flitze also schnurstracks rüber und fand meinen erbleichten Mann und meine grünlich aussehende Tocher: Die Kleine hatte sich ganz übergeben! Auweia!
Also nix wie ran ans Telefon, Kita anrufen. Mein Mann fragte auch gleich nochmal nach, ob die Maus vielleicht gestürzt sei am Vortag, immerhin hatte sie ne Wunde am Augenwinkel, deren Herkunft mir beim Abholen keiner erklären konnte, weil alle Erzieherinnen weg waren, die es hätten wissen können.
Die Kita gab aber zum Glück Entwarnung, der Kartzer stammte wonanders her. Puh, schonmal keine Gehirnerschütterung!
Außerdem sagte man uns, dass gerade ein Virus rumginge, der zu Durchfall und Erbrechen führt. Juhu. Nicht.
Also bin ich statt zur Schule erstmal mit der Kleinen zur Kinderärztin gefahren. Dort angekommen musste sich unbedingt noch ein Vater vordrängeln, der auch ein grünlich wirkendes Kleinkind dabei hatte, was ich trotz meiner sonst recht großzügig bemessenen Geduld nicht so arg toll fand... Naja, sei's drum.
Jedenfalls füllte sich das Wartezimmer immer mehr mit Kindern verschiedener Farbtöne: kreideweiße, grüne, rosige... Und mittendrin mein Knopf.
Mehr als das übliche Procedere lief dann bei der Untersuchung aber auch nicht ab, außer dass wir statt Fieberzäpfchen diemal Anti-Erbrechen-Zäpfen aufgeschrieben bekamen.
Dann ging's über den dm (Desinfektionsmittel kaufen) wieder heim.
Zu meinem Erstauen ging es der Maus glänzend und der Tag verlief ereignislos. Kein weiteres Erbrechen. Gott sei Dank!
Mittlerweile denke ich fast, die Maus ist zu schnell aufgestanden, bzw. hat sie sich laut meinem Mann nochmal ins Kissen fallen lassen, was vielleicht zu spontanem Schwindel und dem Spucken geführt haben könnte. Ist allerdings eine ganz spekulative Aussage meinerseits, die sich so jetzt nicht mehr nachprüfen lässt.
Puh!
Und jetzt, wo es Fräulein außer mangelndem Appetit und Zahnungsschmerzen wieder super geht, schwächelt mein Mann: Angina vom Feinsten! Wenn's mal kommt, dann kommt es dicke... Der Arme Kerl war heute in Friedrichstadt beim HNO-Bereitschaftsarzt, den das Grauen ergriffen haben soll, als er in den Hals meines Lieben auf dessen Mandel guckte - jedenfalls beschreibt es so die Legende von Niob's flammendem Rachen...
Jetzt muss er Antibiotika nehmen und quält sich mit ein paar Medis durch bis endlich Besserung eintritt. Hoffentlich geht es ihm morgen besser, denn auf Arbeit muss er noch eine Vertretung einweisen, die sich um dies und jenes kümmert, während er weg ist. Da kommt er dummerweise nicht drumrum.
Und ich? Nunja, ich hatte erst Angina und weiß, wie blöd das ist, aber noch halte ich mich ganz wacker. Ich ärgere mich nur, dass ich am Freitag alles Wichtige zum Praktikum verpasst habe, was ich wissen muss - das muss ich von den anderen erfragen. Aber dafür fehlte bisher die Zeit.
Und meine Woche ist schon wieder vollgeknallt mit Terminen. :(
Naja, wohl wirklich zu früh gefreut. Keine Freizeit. Es wäre wohl die erste in über zwei Jahren gewesen, die über ein paar Stunden hinaus geht.
Ich war am Freitag schon so richtig in Ferienstimmung und freute mich auf meinen letzten Schultag für vier ganze Wochen, da schallte es aus dem Schlafzimmer: "Komm' schnell!"
Ich flitze also schnurstracks rüber und fand meinen erbleichten Mann und meine grünlich aussehende Tocher: Die Kleine hatte sich ganz übergeben! Auweia!
Also nix wie ran ans Telefon, Kita anrufen. Mein Mann fragte auch gleich nochmal nach, ob die Maus vielleicht gestürzt sei am Vortag, immerhin hatte sie ne Wunde am Augenwinkel, deren Herkunft mir beim Abholen keiner erklären konnte, weil alle Erzieherinnen weg waren, die es hätten wissen können.
Die Kita gab aber zum Glück Entwarnung, der Kartzer stammte wonanders her. Puh, schonmal keine Gehirnerschütterung!
Außerdem sagte man uns, dass gerade ein Virus rumginge, der zu Durchfall und Erbrechen führt. Juhu. Nicht.
Also bin ich statt zur Schule erstmal mit der Kleinen zur Kinderärztin gefahren. Dort angekommen musste sich unbedingt noch ein Vater vordrängeln, der auch ein grünlich wirkendes Kleinkind dabei hatte, was ich trotz meiner sonst recht großzügig bemessenen Geduld nicht so arg toll fand... Naja, sei's drum.
Jedenfalls füllte sich das Wartezimmer immer mehr mit Kindern verschiedener Farbtöne: kreideweiße, grüne, rosige... Und mittendrin mein Knopf.
Mehr als das übliche Procedere lief dann bei der Untersuchung aber auch nicht ab, außer dass wir statt Fieberzäpfchen diemal Anti-Erbrechen-Zäpfen aufgeschrieben bekamen.
Dann ging's über den dm (Desinfektionsmittel kaufen) wieder heim.
Zu meinem Erstauen ging es der Maus glänzend und der Tag verlief ereignislos. Kein weiteres Erbrechen. Gott sei Dank!
Mittlerweile denke ich fast, die Maus ist zu schnell aufgestanden, bzw. hat sie sich laut meinem Mann nochmal ins Kissen fallen lassen, was vielleicht zu spontanem Schwindel und dem Spucken geführt haben könnte. Ist allerdings eine ganz spekulative Aussage meinerseits, die sich so jetzt nicht mehr nachprüfen lässt.
Puh!
Und jetzt, wo es Fräulein außer mangelndem Appetit und Zahnungsschmerzen wieder super geht, schwächelt mein Mann: Angina vom Feinsten! Wenn's mal kommt, dann kommt es dicke... Der Arme Kerl war heute in Friedrichstadt beim HNO-Bereitschaftsarzt, den das Grauen ergriffen haben soll, als er in den Hals meines Lieben auf dessen Mandel guckte - jedenfalls beschreibt es so die Legende von Niob's flammendem Rachen...
Jetzt muss er Antibiotika nehmen und quält sich mit ein paar Medis durch bis endlich Besserung eintritt. Hoffentlich geht es ihm morgen besser, denn auf Arbeit muss er noch eine Vertretung einweisen, die sich um dies und jenes kümmert, während er weg ist. Da kommt er dummerweise nicht drumrum.
Und ich? Nunja, ich hatte erst Angina und weiß, wie blöd das ist, aber noch halte ich mich ganz wacker. Ich ärgere mich nur, dass ich am Freitag alles Wichtige zum Praktikum verpasst habe, was ich wissen muss - das muss ich von den anderen erfragen. Aber dafür fehlte bisher die Zeit.
Und meine Woche ist schon wieder vollgeknallt mit Terminen. :(
Naja, wohl wirklich zu früh gefreut. Keine Freizeit. Es wäre wohl die erste in über zwei Jahren gewesen, die über ein paar Stunden hinaus geht.
Donnerstag, 18. Oktober 2012
Puppentrage Püppiglück
Neulich hatte unsere Nachbarin Besuch von einer ihrer Freundinnen und deren 4 Monate alten Baby, welches sie in einer Manduca vor den Bauch geschnallt herumtrug. Als die Kleine das winzige Kindlein entdeckte, war sie äußerst faziniert.
Sie verkündete mit ganz großen, runden Augen: "Baby - Gauch - Mama gucken!" Was soviel bedeuten sollte wie Mama, guck mal, da ist ein Baby vor dem Bauch der Frau. Sie wollte sofort das Baby genauer angucken und forderte mich dann vehement auf, ich solle mir doch auch ein Baby vor den Bauch tun, was in ermangelung eines Säuglings aber ziemlich unmöglich war - bei Tina ist dieser Zug schon abgefahren, denn mit fast 2 trage ich sie eher selten und wenn dann nur (bis auf wenige Ausnahmen) auf dem Rücken.
Jedenfalls wollte die Maus dann, als wir wieder drinnen in der Wohnung waren, auch ihr Baby, also ihre Püppi tragen. Hmmmm. Das war gar nicht so einfach, besonders, wenn man so ganz spontan etwas aus dem Hut zaubern soll, mit dem das dann klappt.
Meine Lösung war dann kurzerhand einen (zu kurzen) Schal von mir in eine Tragetuch umzufunktionieren, was eher schlecht als recht hinhaute. Das Ergebnis könnt ihr hier bewundern:
immerhin hat die Konstruktion einen ganzen Nachmittag lang gehalten bis wir dann unter mildem Protest ins Bad zum Waschen und Bettfertigmachen gegangen sind.
Am selben Abend habe ich dann noch *das* Internat befragt und kam zu keiner brauchbren Lösung: Die eine Puppentrageanleitung hatte die Frau rausgenommen, damit sie ihre Tragen besser in ihrem ets-Shop verkaufen kann und nicht alle sich selber eine nähen können. Die Puppen-MeiTei fand ich grundsätzlich in Ordnung, aber perspektivisch wollte ich lieber etwas, dass Kinder ab 3 dann später auch selber anlegen können. Insgesamt ist die Maus auch eigentlich noch etwas klein dafür, weil man sie keine Sekunde aus den Augen lassen darf, wenn sie eine Trage umhat, weil das auch nicht ganz ungefährlich ist. Außerdem ändern Kleinkinder so oft ihre Meinung, dass man dann nicht friemeln wöllte, wenn die Trage oder das Tuch alle 2 Minuten dran und abgewurschtelt werden muss.
Von den großen Herstellern gibt es natürlich auch Produkte für Puppenmuttis, zum Beispiel das Puppenbondolino (Miniaturausgabe ohne Täschchen vorne), den Mini-Beco (vorne mit Schnalle geschlossen), den Mini-Ergocarrier (fast genau wie der große) oder die Mini-Marsupi (ebenfalls identisch zur großen Variante nur in kleiner) sowie diverse Puppentragetücher. Außerdem gibt es auch von vielen Spielzeugherstellern mehr oder weniger sinnvolle/schöne/nutzbare Puppentragen. Diese sowie auch die den Originaltragen nachempfundenen Teilchen sind alle fast ausnahmslos sehr teuer und meist auch erst ab 3 Jahren empfohlen, weshalb ich weiter stöberte.
Hier und da fand ich ein paar Anregungen von Leuten, die selbst kreativ geworden waren und Puppentragen vom Täschchen bis zur MeiTei-Variante selbst genäht hatten, davon gefiel mir aber nichts so recht.
Also wägte ich ab, ob ich die Idee des Selbernähens doch verwerfe und in den sauren, sehr kostspieleige Apfel beiße, eine Fertiglösung zu erwerben. Insgesamt fand ich aber dann doch, dass 25 bis 30 Euro für eine annehmbare Lösung wie Beco-, Ergo- oder Marsupi-Mini (ein Babybjörn-Imitat war von vornherein ausgeschlossen - wer mich kennt, weiß warum) einfach momentan zu viel sind.
Also klamüserte ich mir doch eine eigene Variante aus, die sich vor allem am Marsupi orientiert, weil ich die Idee, die Bügel mittels Klett zu verstellen, wirklich gut und Kindgerecht fand.
In mühevoller Kleinarbeit entstand dann meine Püppiglück-Trage:
Dummerweise hatte ich mich beim zuschneiden gröbstens vermessen, so dass die Trage war nurtzbar war, aber kaum Wachstumszuwachs enthielt. Man bekam sie quasi ganz gut zu, aber nur, wenn man kein größeres Plüschtier hineintut oder die Kleine nicht signifikant wächst oder zunimmt in den nächsten Monaten, was ich mal als ausgeschlossen betrachten würde ;-)
Also habe ich mich wohl oder übel nochmal hinsetzten müssen, um die Träger zu verlängern, aber naja, es half alles nix und musste sein. Zum Glück (im Unglück) war ich ja zwischenzeitlich mal eine Woche gezwungen, der Schule fern zu bleiben, weshalb ich jetzt mit stolz das verbesserte Ergebnis plus passender (leicht vermurkster) Tasche präsentieren kann:
Im angelegten Zusatand konnte ich bisher noch keine Bilder machen, da momentan eher die Matchboxautos und Papis GalaxyTab von Interesse sind bei der Kleinen, aber sobald ich welche hab, teile ich sie selbstverständlich gerne.
Sie verkündete mit ganz großen, runden Augen: "Baby - Gauch - Mama gucken!" Was soviel bedeuten sollte wie Mama, guck mal, da ist ein Baby vor dem Bauch der Frau. Sie wollte sofort das Baby genauer angucken und forderte mich dann vehement auf, ich solle mir doch auch ein Baby vor den Bauch tun, was in ermangelung eines Säuglings aber ziemlich unmöglich war - bei Tina ist dieser Zug schon abgefahren, denn mit fast 2 trage ich sie eher selten und wenn dann nur (bis auf wenige Ausnahmen) auf dem Rücken.
Jedenfalls wollte die Maus dann, als wir wieder drinnen in der Wohnung waren, auch ihr Baby, also ihre Püppi tragen. Hmmmm. Das war gar nicht so einfach, besonders, wenn man so ganz spontan etwas aus dem Hut zaubern soll, mit dem das dann klappt.
Meine Lösung war dann kurzerhand einen (zu kurzen) Schal von mir in eine Tragetuch umzufunktionieren, was eher schlecht als recht hinhaute. Das Ergebnis könnt ihr hier bewundern:
immerhin hat die Konstruktion einen ganzen Nachmittag lang gehalten bis wir dann unter mildem Protest ins Bad zum Waschen und Bettfertigmachen gegangen sind.
Am selben Abend habe ich dann noch *das* Internat befragt und kam zu keiner brauchbren Lösung: Die eine Puppentrageanleitung hatte die Frau rausgenommen, damit sie ihre Tragen besser in ihrem ets-Shop verkaufen kann und nicht alle sich selber eine nähen können. Die Puppen-MeiTei fand ich grundsätzlich in Ordnung, aber perspektivisch wollte ich lieber etwas, dass Kinder ab 3 dann später auch selber anlegen können. Insgesamt ist die Maus auch eigentlich noch etwas klein dafür, weil man sie keine Sekunde aus den Augen lassen darf, wenn sie eine Trage umhat, weil das auch nicht ganz ungefährlich ist. Außerdem ändern Kleinkinder so oft ihre Meinung, dass man dann nicht friemeln wöllte, wenn die Trage oder das Tuch alle 2 Minuten dran und abgewurschtelt werden muss.
Von den großen Herstellern gibt es natürlich auch Produkte für Puppenmuttis, zum Beispiel das Puppenbondolino (Miniaturausgabe ohne Täschchen vorne), den Mini-Beco (vorne mit Schnalle geschlossen), den Mini-Ergocarrier (fast genau wie der große) oder die Mini-Marsupi (ebenfalls identisch zur großen Variante nur in kleiner) sowie diverse Puppentragetücher. Außerdem gibt es auch von vielen Spielzeugherstellern mehr oder weniger sinnvolle/schöne/nutzbare Puppentragen. Diese sowie auch die den Originaltragen nachempfundenen Teilchen sind alle fast ausnahmslos sehr teuer und meist auch erst ab 3 Jahren empfohlen, weshalb ich weiter stöberte.
Hier und da fand ich ein paar Anregungen von Leuten, die selbst kreativ geworden waren und Puppentragen vom Täschchen bis zur MeiTei-Variante selbst genäht hatten, davon gefiel mir aber nichts so recht.
Also wägte ich ab, ob ich die Idee des Selbernähens doch verwerfe und in den sauren, sehr kostspieleige Apfel beiße, eine Fertiglösung zu erwerben. Insgesamt fand ich aber dann doch, dass 25 bis 30 Euro für eine annehmbare Lösung wie Beco-, Ergo- oder Marsupi-Mini (ein Babybjörn-Imitat war von vornherein ausgeschlossen - wer mich kennt, weiß warum) einfach momentan zu viel sind.
Also klamüserte ich mir doch eine eigene Variante aus, die sich vor allem am Marsupi orientiert, weil ich die Idee, die Bügel mittels Klett zu verstellen, wirklich gut und Kindgerecht fand.
In mühevoller Kleinarbeit entstand dann meine Püppiglück-Trage:
Dummerweise hatte ich mich beim zuschneiden gröbstens vermessen, so dass die Trage war nurtzbar war, aber kaum Wachstumszuwachs enthielt. Man bekam sie quasi ganz gut zu, aber nur, wenn man kein größeres Plüschtier hineintut oder die Kleine nicht signifikant wächst oder zunimmt in den nächsten Monaten, was ich mal als ausgeschlossen betrachten würde ;-)
Also habe ich mich wohl oder übel nochmal hinsetzten müssen, um die Träger zu verlängern, aber naja, es half alles nix und musste sein. Zum Glück (im Unglück) war ich ja zwischenzeitlich mal eine Woche gezwungen, der Schule fern zu bleiben, weshalb ich jetzt mit stolz das verbesserte Ergebnis plus passender (leicht vermurkster) Tasche präsentieren kann:
Im angelegten Zusatand konnte ich bisher noch keine Bilder machen, da momentan eher die Matchboxautos und Papis GalaxyTab von Interesse sind bei der Kleinen, aber sobald ich welche hab, teile ich sie selbstverständlich gerne.
Update: Ja, nee, is kla!
Nach langer Funkstille, die wohl dem aktuellen Schulstress zu verdanken sein muss, melde ich mich mal wieder im Blog.
Und noch eine gute Nachricht vornweg: Bald sind Herbstferien! Ich hoffe, hoffe, hoffe, dass ich dann endlich wieder regelmäßig und etwas häufiger zum Bloggen komme. Aber naja, versprechen kann ich natürlich nix...
Also zunächst mal ein kleines Update: Uns geht es soweit gut. Leider sah das vor Kurzem noch anders aus: Erst hatte ich eine fiese Angina, von der meine Lieben zum Glück verschont geblieben sind.
Dann aber hatte die Maus letzte Woche doch Pech und musste mit 40°C Fieber zu Hause bleiben. Der Virusinfekt hat wahrscheinlich wieder bissel gekurbelt, denn in der kurzen Phase, in der die Kleine jetzt krank war, ist noch ein Eckzahn geschlüpft. Natürlich nicht ohne Gezeter und Geschrei... und, wie könnte es anders sein, das Ganze vor allem nachts. Das war echt hart. An dem einen Tag, den ich mit ihr daheim war, habe ich echt an mir gezweifelt. Das war der 24-Stunden-Terror-Tag!
Gott sei Dank war das der Höhepunkt der Krankheit und die Laune besserte sich dann merklich im Verlauf der Woche.
Trotzdem bin ich knülle. Da die Lehrer unbedingt bis kurz vor die Ferien warten mussten mit den Arbeiten, durfte ich diese Woche so gut wie jeden Tag ran. Mit meinem vollen Pensum fällt mir das Lernen zur Zeit unheimlich schwer und ich war happy Montag und Dienstag nicht auch noch die Maus abholen zu müssen, die sich in der regel auf dem Heimweg schleppen lässt :(
Das sie beim Papi war, konnte ich den direkten Weg zurück ansteuern, den ich jeden Tag frühs zurücklege. Montag allerdings habe ich statt 45 Minuten 1,5 Stunden gebraucht... Soviel also zur meiner Entlastung auf dem Heimweg.
Naja Hausaufgaben gibt es zwar offiziell nicht, aber die Lehrer erwarten trotzdem, dass man dies ud jenes außerhalb des Unterrichts macht, also fehlt einem diese Zeit auch noch.
Kurzum, im Oktober hat's zum Ausruhen eben einfach nicht gereicht bisher. Deshalb die Knüllität meiner Person.
Dementsprechend war ich auch weniger produktiv als sonst :( Man, wie ich mich nach meiner Nähmaschine und meinen Stricknadeln gesehnt habe, könnt ihr euch gar nicht vorstellen. Aber ich musste halt Prioritäten setzen und da fällt Privatvergnügen eben als erstes hinten runter.
Ein paar wenige Sachen habe ich aber noch im Repertoir, die ich schon vor Längerem gezaubert, aber bisher aus Zeitmangel einfach noch nicht gebloggt habe. Ich werde das aber jetzt nachholen, so gut ich kann, Ehrenwort!
P.S. Sorry für die Rechtschreibfehler, aber die Kleine ist ziemlich unruhig und da ich heut alleine Sleepwatch habe, weil der gute Papi verdientermaßen bei der JUG ist, bin ich dabei Einzelkämpfer und hänge mit einem Ohr durchgehend am Babyphon. Außerdem geht die Tastatur kaputt :(
Und noch eine gute Nachricht vornweg: Bald sind Herbstferien! Ich hoffe, hoffe, hoffe, dass ich dann endlich wieder regelmäßig und etwas häufiger zum Bloggen komme. Aber naja, versprechen kann ich natürlich nix...
Also zunächst mal ein kleines Update: Uns geht es soweit gut. Leider sah das vor Kurzem noch anders aus: Erst hatte ich eine fiese Angina, von der meine Lieben zum Glück verschont geblieben sind.
Dann aber hatte die Maus letzte Woche doch Pech und musste mit 40°C Fieber zu Hause bleiben. Der Virusinfekt hat wahrscheinlich wieder bissel gekurbelt, denn in der kurzen Phase, in der die Kleine jetzt krank war, ist noch ein Eckzahn geschlüpft. Natürlich nicht ohne Gezeter und Geschrei... und, wie könnte es anders sein, das Ganze vor allem nachts. Das war echt hart. An dem einen Tag, den ich mit ihr daheim war, habe ich echt an mir gezweifelt. Das war der 24-Stunden-Terror-Tag!
Gott sei Dank war das der Höhepunkt der Krankheit und die Laune besserte sich dann merklich im Verlauf der Woche.
Trotzdem bin ich knülle. Da die Lehrer unbedingt bis kurz vor die Ferien warten mussten mit den Arbeiten, durfte ich diese Woche so gut wie jeden Tag ran. Mit meinem vollen Pensum fällt mir das Lernen zur Zeit unheimlich schwer und ich war happy Montag und Dienstag nicht auch noch die Maus abholen zu müssen, die sich in der regel auf dem Heimweg schleppen lässt :(
Das sie beim Papi war, konnte ich den direkten Weg zurück ansteuern, den ich jeden Tag frühs zurücklege. Montag allerdings habe ich statt 45 Minuten 1,5 Stunden gebraucht... Soviel also zur meiner Entlastung auf dem Heimweg.
Naja Hausaufgaben gibt es zwar offiziell nicht, aber die Lehrer erwarten trotzdem, dass man dies ud jenes außerhalb des Unterrichts macht, also fehlt einem diese Zeit auch noch.
Kurzum, im Oktober hat's zum Ausruhen eben einfach nicht gereicht bisher. Deshalb die Knüllität meiner Person.
Dementsprechend war ich auch weniger produktiv als sonst :( Man, wie ich mich nach meiner Nähmaschine und meinen Stricknadeln gesehnt habe, könnt ihr euch gar nicht vorstellen. Aber ich musste halt Prioritäten setzen und da fällt Privatvergnügen eben als erstes hinten runter.
Ein paar wenige Sachen habe ich aber noch im Repertoir, die ich schon vor Längerem gezaubert, aber bisher aus Zeitmangel einfach noch nicht gebloggt habe. Ich werde das aber jetzt nachholen, so gut ich kann, Ehrenwort!
P.S. Sorry für die Rechtschreibfehler, aber die Kleine ist ziemlich unruhig und da ich heut alleine Sleepwatch habe, weil der gute Papi verdientermaßen bei der JUG ist, bin ich dabei Einzelkämpfer und hänge mit einem Ohr durchgehend am Babyphon. Außerdem geht die Tastatur kaputt :(
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