Aus einem Rest orangefarbenem Nicky und dem hübschen petrolblauen Lillejersey entstand dieses Schätzchen hier: Ein Shrug also eine kurze Jacke ähnlich einem Bolero. Dieses Modell aus der Zwergenverpackung II von Farbenmix ist zum Wenden konzipiert und damit sehr gut als Kinderkleidungsstück geeignet - spuckt sich das Kleinchen z.B. mal voll unterwegs, kann man den unschönen Fleck abtrocknen und die Jacke einfach wenden. Oder wenn Mama mal wieder nicht weiß, ob sie lieber orange oder petrol möchte als Farbe des Tages, dann hat sie so einfach beides in petto und kann nach Lust und Laune kombinieren.
Eigentlich ist die Jacke als Bindevariante angelegt, aber ich fand die Druckknöpfe Praktischer, da sie flach sind und wahrscheinlich weniger drücken als es ein Schleifchen getan hätte, sobald man die Maus dann mal in die Trage bugsiert und herumträgt oder wenn man das Kleinchen doch mal auf den Bauch legen will oder... Naja, ihr wisst, was ich meine.
Die Ärmel habe ich einfach jeweils nach innen umgeschlagen und mit Geradstich gesäumt. Ich finde für Nicky eignet der sich fast besser als der Dreifach-Geradstich. Die Stichlänge habe ich ein wenig weiter eingestellt und dadurch haben die Nähte auch nicht wirklich viel an Dehnbarkeit eingebüßt. Sie dekorativ nach außen zu krempeltn sieht superniedlich aus, finde ich und der Kontrast der Fraben kommt voll zur Geltung.
Der Schnitt ist einfach und geht schnell. Ich finde ich super und kann ihn nur weiterempfehlen!
Montag, 30. September 2013
Sonntag, 29. September 2013
Halstuch in Toffee und Petrol
Ohne großes Tamtam präsentiere ich euch hier ein nettes Babyhalstuch aus petrolfarbenem Lillejersey (verstärkt mit Bügelvlies) und einem der wenigen Reststücke der toffeefarbenen Baumwollwebware aus meinem Lagerbestand.
Zugemacht wird das hübsche Teilchen mit einem Snap, der diesmal wider Erwarten nicht zickig ist, sondenr sich gut öffnen und schließen lässt. Auch das Smillawebband kam zum Einsatz, auch wenn es jetzt fast alle ist :-(
Zugemacht wird das hübsche Teilchen mit einem Snap, der diesmal wider Erwarten nicht zickig ist, sondenr sich gut öffnen und schließen lässt. Auch das Smillawebband kam zum Einsatz, auch wenn es jetzt fast alle ist :-(
| Ein Wenig knittrig nach dem Nähen und dasBügeleisen hatte ich schon weggeräumt... |
| Smillaband und hübsch suaber abgesteppter Rand. |
| Die toffeefarbene Seite... |
| ... und der Snap in passender Farbe, |
Samstag, 28. September 2013
Regenbogenbody-Shirt
Da das kostenlose Regenbogenbodyschnittmuster von Schnabelina so oft genutzt wird in der Nähbloggerszene habe ich mcih jetzt auch einmal daran versucht. Allerdings habe ich das Schnittmuster kurzerhand einfach zum Longsleeve umgebastelt und einen kleine, schlichten Pulli in der von mir geliebten Orange-Grau-Farbkombi damit zusammengwerkelt.
Aus Ärmelbündchen habe ich einfach verzichtet. Stattdessen habe ich ein bissel Nahtzugabe hinzugefügt, umgeschlagen und mit Zickzack dekorativ und schön dehnbar festgenäht. Dasselbe habe ich auch mit dem unteren Saum gemacht. Wie schön, dass Jersey nicht franst, da muss man nur einmal einschlagen und hat eine feine Kante am Kleidungsstück.
Auch mit diesem Envelope-Neck habe ich mich etwas schwer getan. Habe den Bündchen ein bissel zu viel Spannung verpasst und sie etwas zu breit gemacht, deshalb sie sie Halsöffnung ein wenig klein aus, auch wenn sie es nicht ist. Immerhin habe ich trotz seltsamem Zusammenziehen vorm Annähen der Ärmelteile gemerkt, dass ich nichts grundlegend falsch gemacht habe - sah einfach sehr verzogen aus und ich fürchtete schon, ich habe da irgendwas falsch zusammengebracht, was so nicht gehört.
Aber als ich den ersten Ärmel probehalber angesteckt hatte, sah alles verhältnismäßig normal aus und ich war beruhigt.Dann noch ein Wenig dranrumgezuppelt und gezippelt und alles zusammengenäht. Das Ergebnis ist nicht übel, wenn auch noch verbesserungsfähig, aber das ist ja alles, was ich nähe immer irgendwie noch ;-)
Ich sag mir immer, dass kleine Imperfektionen ein genähtes Teil er so o richtig zum Liebhaberstück machen. Im Laden kaufen kann ja schließlich jeder!
Auf jeden Fall, ganz vielen Dank an Schnabelina für ihre Schnittmuster, nicht nur für das vom Regenbogenbody!
Aus Ärmelbündchen habe ich einfach verzichtet. Stattdessen habe ich ein bissel Nahtzugabe hinzugefügt, umgeschlagen und mit Zickzack dekorativ und schön dehnbar festgenäht. Dasselbe habe ich auch mit dem unteren Saum gemacht. Wie schön, dass Jersey nicht franst, da muss man nur einmal einschlagen und hat eine feine Kante am Kleidungsstück.
Auch mit diesem Envelope-Neck habe ich mich etwas schwer getan. Habe den Bündchen ein bissel zu viel Spannung verpasst und sie etwas zu breit gemacht, deshalb sie sie Halsöffnung ein wenig klein aus, auch wenn sie es nicht ist. Immerhin habe ich trotz seltsamem Zusammenziehen vorm Annähen der Ärmelteile gemerkt, dass ich nichts grundlegend falsch gemacht habe - sah einfach sehr verzogen aus und ich fürchtete schon, ich habe da irgendwas falsch zusammengebracht, was so nicht gehört.
Aber als ich den ersten Ärmel probehalber angesteckt hatte, sah alles verhältnismäßig normal aus und ich war beruhigt.Dann noch ein Wenig dranrumgezuppelt und gezippelt und alles zusammengenäht. Das Ergebnis ist nicht übel, wenn auch noch verbesserungsfähig, aber das ist ja alles, was ich nähe immer irgendwie noch ;-)
Ich sag mir immer, dass kleine Imperfektionen ein genähtes Teil er so o richtig zum Liebhaberstück machen. Im Laden kaufen kann ja schließlich jeder!
Auf jeden Fall, ganz vielen Dank an Schnabelina für ihre Schnittmuster, nicht nur für das vom Regenbogenbody!
Freitag, 27. September 2013
Kinderspaß zum Wochenende: Textilkreide + Bomull
Wer noch eine Idee für das kommende Wochenende sucht, falls es regnen
sollte, ist hier im Blog goldrichtig! Denn eine nette und kurzweilige
Beschäftigung für Nachmittage, an denen es gießt, haben wir letztens
ausprobiert. Wir haben uns nämlich einfach mit Textilkreiden (von
Pentel) und einem Stück Baumwolel vom Möbelschweden die Zeit
vertrieben.
Die kleine Große hatte Spaß und probierte munter alle Farben am Stoffrest aus - immer mit dem Kommentar "Die hatten wir aber noch nicht!"
Wichtig dabei ist, den Stoff an einer Pappe oder einer anderen festen Unterlage zu fixieren, damit er schön glatt liegt und nicht wegrutscht, sonst kommt unter Umständen Frust auf. Dazu haben wir solche Clipser genommen, die man eigentlich für Papier benutzt (unsere sind ebenfalls von IKEA und sehen aus wie Blätter und Eulen), Wäscheklammern hätten es aber auch getan.
Nach dem Bemalen hat Mami lieb und brav dann den Stoff gebügelt und zwar durch ein Tuch, damit die Kreiden nicht ans Bügeleisen kommen. Man kann dazu die für den Stoff übliche Bügeleinstellung benutzen laut Kreidenhersteller. Nach 5 Minuten intensivem Bügeleisenschwingen war dann das Kunstwerk fertig und konnte über die Nähmaschine gerollt werden. Noch ein paar Füllflöckchen rein und fertig ist das Puppenkissen.
War einfach, ging schnell und ohne großen Aufwand - kurzum perfekt geeignet als Regentagsaktivität oder für Zwischendurch.
Die kleine Große hatte Spaß und probierte munter alle Farben am Stoffrest aus - immer mit dem Kommentar "Die hatten wir aber noch nicht!"
Wichtig dabei ist, den Stoff an einer Pappe oder einer anderen festen Unterlage zu fixieren, damit er schön glatt liegt und nicht wegrutscht, sonst kommt unter Umständen Frust auf. Dazu haben wir solche Clipser genommen, die man eigentlich für Papier benutzt (unsere sind ebenfalls von IKEA und sehen aus wie Blätter und Eulen), Wäscheklammern hätten es aber auch getan.
Nach dem Bemalen hat Mami lieb und brav dann den Stoff gebügelt und zwar durch ein Tuch, damit die Kreiden nicht ans Bügeleisen kommen. Man kann dazu die für den Stoff übliche Bügeleinstellung benutzen laut Kreidenhersteller. Nach 5 Minuten intensivem Bügeleisenschwingen war dann das Kunstwerk fertig und konnte über die Nähmaschine gerollt werden. Noch ein paar Füllflöckchen rein und fertig ist das Puppenkissen.
War einfach, ging schnell und ohne großen Aufwand - kurzum perfekt geeignet als Regentagsaktivität oder für Zwischendurch.
Mittwoch, 25. September 2013
Noch ein Nuppiband
Da das erste Nuppiband si hübsch fix ging, gab es heut noch ein zweites dazu. Da ich meine Hosenträgerclipse nicht mehr finden konnte, dachte ich schon, das wird nichts mehr, denn Zeit und Geld zum Einkaufen ist zur Zeit kaum. Wie durch Zauberhand fiel mir dann aber ein Päckl mit solchen Clipsen in die Hände, die ich vor Urzeiten mal bei Alles-für-Selbermacher gekauft und dann vergessen hatte. So ein Zufall!
Schnell zwei TSückchen Stoff zusammengenäht und ein Rechteck ausgeschnitten (7cm x 27cm), verstärkt mit dünnem Bügelvlies und mit Hilfe des Bügeeisens so bearbeitet, dass alle Nahtzugaben (ca. 1cm) nach innen und die Mitte sich hübsch falten ließen.
Haargummi an einer Seite zwischen die Stoffschichten gesteckt, einmal ringsrum genäht, Label drauf, Clipser dran ans umgeklappte Band (ca. 3cm habe ich umgeschlagen) und fertig.
Schnell zwei TSückchen Stoff zusammengenäht und ein Rechteck ausgeschnitten (7cm x 27cm), verstärkt mit dünnem Bügelvlies und mit Hilfe des Bügeeisens so bearbeitet, dass alle Nahtzugaben (ca. 1cm) nach innen und die Mitte sich hübsch falten ließen.
Haargummi an einer Seite zwischen die Stoffschichten gesteckt, einmal ringsrum genäht, Label drauf, Clipser dran ans umgeklappte Band (ca. 3cm habe ich umgeschlagen) und fertig.
Montag, 23. September 2013
Fremdnähen: Händschuhe und Halstuch
Durch ein Forum für werdende Mütter habe ich vor kurzem sehr, sehr nette Mädels hier aus Dresden kennengelernt, alle zwischen Mitte 20 und Anfang 30, also mein Alter und super gut drauf. Lustigerweise erwarten nur zwei von uns Jungen, die anderen brüten fleißig an ihren Mädels.
Für einen dieser kleinen Kerle durfte ich jetzt etwas nähen. Allerdings war es jetzt nicht, was total jungstypisch ist, sondern eine nette kleine Kombi aus Handschühchen und Halstuch, die im Eulendesign auch für weibliche Kinder prima geeignet wären. Da sich die werdende Mama sehr sicher ist, dass ihr Bauchzwerg ein Herr und keine Dame wird, ist dieses Nähwerk eines der Kategorie "Made for Boys"!
Halstuch und Handschühchenschnitt sind beide von mir und jetzt nichts weltbewegend Neues. Die Handwärmerlies sind ja im Grunde nur Ovale, das Halstuch ein Dreieck mit Rundung am Hals. Trotzdem friemelt man jedes Mal wieder an den possierlichen Stoffteilchen rum bis alles passt.
Ich hoffe, der Mama gefällts und dem Bacuhzwerg wird es gut stehen, aber bis der im November kommt ist es ja noch ein Weilchen hin...
Für einen dieser kleinen Kerle durfte ich jetzt etwas nähen. Allerdings war es jetzt nicht, was total jungstypisch ist, sondern eine nette kleine Kombi aus Handschühchen und Halstuch, die im Eulendesign auch für weibliche Kinder prima geeignet wären. Da sich die werdende Mama sehr sicher ist, dass ihr Bauchzwerg ein Herr und keine Dame wird, ist dieses Nähwerk eines der Kategorie "Made for Boys"!
Halstuch und Handschühchenschnitt sind beide von mir und jetzt nichts weltbewegend Neues. Die Handwärmerlies sind ja im Grunde nur Ovale, das Halstuch ein Dreieck mit Rundung am Hals. Trotzdem friemelt man jedes Mal wieder an den possierlichen Stoffteilchen rum bis alles passt.
Ich hoffe, der Mama gefällts und dem Bacuhzwerg wird es gut stehen, aber bis der im November kommt ist es ja noch ein Weilchen hin...
| Handschühchen und Tuch sind übrigens einseitig aus Fleece, damit der kleine Mann es dann auch schön kuschelig hat. |
Sonntag, 22. September 2013
Schwedenbuxe für's Kleinchen
Hab mich mal wieder an einen Ottobreschnitt gewagt, diesmal mit Stoffen vom Stoffmarkt :-)
Die kleine Buxe erinnert mich wahnsinnig an Schweden durch die für das Land sehr traditionelle Farbwahl (blau, gelb, rot) und das Rora-Design des Lillestoffs. Den könnte ich stundenlang angucken! Die kleinen Häuschen, die fröhlichen Mädels, das lustige Pferdchen, die Blumen - alles wie aus einer heilen Pippi-Langstrumpf-Welt...
Der Schnitt ist einer der wenigen, die Ottobre in der Größe 50 anbietet und aus Heft 1/2012 entnommen. Insgesamt finde ich die Anleitung okay, wenn auch die Reihenfolge der Arbeitsschritte durchdachter sein könnte, aber die ist ja zum Glück nicht verpflichtend.
Insgesamt fände ich die Hose besser mit einem angesetzten Bund aus dehnbarer Schlauchware als mit Gummizug, aber auch das ist Geschnackssache und kann ja beim nächsten Exemplar noch berücksichtigt werden. Desmal habe ich mich an die Originalanleitung gehalten und einen Gummi eingezogen. Sieht auch okay aus, aber eben weniger "sauber" als mit Bündchen. DIe Beinbündchen auf die etwas umständliche ARt der Ottobre anzubringen, überlege ich mit das nächste mal auch.
Auf jeden Fall werde ich die Hose nochmal nähen, denn sie ging wirklich schnell und recht einfach. Durch das Popopanel ist das Design variierbar und pfiffig.
Die kleine Buxe erinnert mich wahnsinnig an Schweden durch die für das Land sehr traditionelle Farbwahl (blau, gelb, rot) und das Rora-Design des Lillestoffs. Den könnte ich stundenlang angucken! Die kleinen Häuschen, die fröhlichen Mädels, das lustige Pferdchen, die Blumen - alles wie aus einer heilen Pippi-Langstrumpf-Welt...
Der Schnitt ist einer der wenigen, die Ottobre in der Größe 50 anbietet und aus Heft 1/2012 entnommen. Insgesamt finde ich die Anleitung okay, wenn auch die Reihenfolge der Arbeitsschritte durchdachter sein könnte, aber die ist ja zum Glück nicht verpflichtend.
Insgesamt fände ich die Hose besser mit einem angesetzten Bund aus dehnbarer Schlauchware als mit Gummizug, aber auch das ist Geschnackssache und kann ja beim nächsten Exemplar noch berücksichtigt werden. Desmal habe ich mich an die Originalanleitung gehalten und einen Gummi eingezogen. Sieht auch okay aus, aber eben weniger "sauber" als mit Bündchen. DIe Beinbündchen auf die etwas umständliche ARt der Ottobre anzubringen, überlege ich mit das nächste mal auch.
Auf jeden Fall werde ich die Hose nochmal nähen, denn sie ging wirklich schnell und recht einfach. Durch das Popopanel ist das Design variierbar und pfiffig.
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