Mittwoch, 15. September 2010

Niedliche Gaben

Natürlich kann ich hier nicht über alle Geschenke bloggen, die wir für unser Baby bekommen, aber ein paar Stücke sind ganz besonders süß.
Das kleine Set kam ein paar Tage nach unserer Hochzeit in ner niedlichen, kleinen Box mit Sonnen, Bienen, Schmetterlingen etc. drauf bei uns an.






Es wurde von der Mama einer gaaaaanz, gaaaaanz lieben Freundin gestrickt. Und obwohl sie eigentlich noch gar nicht wusste, dass wir ein Mädel kriegen, passt es doch vorzüglich zu einer kleinen Püppi, oder?
Meine Freundin meinte nach Erhalt der Hochzeitseinladung: "Ihr scheint lila ja irgendwie sehr zu mögen..." XD
Deshalb hat ihre Mama wohl auch in weiß und violett gestrickt. Sieht super süß aus und wird definitv im Winter viel getragen werden, das Baby soll's ja kuschelig haben.

Vielen Dank nochmal, ihr beiden Weiber in Augsburg ;-) Hab' euch lieb!

Und auch an alle anderen geht unser Dank, von denen wir schon was geschenkt bekommen haben oder die uns in naher Zukunft Sachen oder Zeug für unser Baby schenken, leihen oder vererben werden!

Kleine Geschenke...

Vor kurzem hatten wir einen ganz lieben Freund da, einen netten Kerl aus Holland, den wir schon seit gut 3 Jahren kennen und den wir auch schonmal in seiner Heimat besuchen durften.
Er war nun schon zum zweiten Mal hier in Dresden. Allerdings hatte er damals ne schlimme Magenverstimmung und hat mit uns im selben Raum pennen müssen - ging ja nicht anders bei ner Einraum-Sardinenbüchse. Also war der ersten Besuch nicht ganz so entspannt, wie er hätte sein sollen, wie man sich ja denken kann.
Diesmal lief alles zum Glück besser: Keine Magenprobleme, neue Wohnung mit Gästezimmer, viel deutsches Bier... und nur ein Konkurrenztrinker ;-)
Jedenfalls brachte uns unser Kumpel auch Geschenke aus Holland mit: Einen Kasten holländisches und belgisches Bier für meinen holden Gatten und für mich gab's Kindersekt (Apfelsaft mit Sprudel in einer Sektflasche mit richtigem Korken, heißt auf Niederländisch übrigens Bubbelsap, was ich echt niedlich finde) und für unser Krümelchen gab's auch was, aber da muss sie noch reinwachsen:


Montag, 13. September 2010

Kunststoff

Hier ein niedlicher Film über Kunststoff, gefunden durch Niob, der mir immer lustige oder Interessante Links schickt. Guckt ihn euch an, der ist sehr niedlich gemacht :-)

Mittwoch, 25. August 2010

Inception

Wir waren gestern im Kino und haben und uns die Spätvorstellung von Inception (zu deutsch "Beginn") gegönnt, dem neuen Streifen von Christopher Nolan, der schon andere durchaus sehenswerte Werke wie die beiden neuen Batman-Movies und den weniger bekannten Film Prestige zu verbuchen hat.
Nunja, da die Kritiken für den Film, die ich in letzter Zeit rezipiert habe, bisher alle vielversprechend waren, besonders im Bereich Musik, für die kein geringerer als Hans Zimmer verantwortlich ist, eine weltbekannte Größe unter den Komponisten der Filmindustrie, war die Erwartungshaltung auch entsprechend hoch - natürlich...

Hier zunächst ein Überblick über den Plot von Inception:
Mit Hilfe einer vom Militär entwickelten Technologie ist es möglich geworden, Träume zu teilen. Dies kann bewusst und freiwillig geschehen oder aber man macht es wie Dominic "Dom" Cobb, welcher in die Träume anderer Menschen einbricht, um ihnen ihre Geheimnisse zu stehlen.
Die Arbeit als so genannter Extractor ist jedoch gefährlich - in vielerlei Hinsicht:
Nicht nur, dass man bei eventuellem Versagen mal eben seine ultra-einflussreichen Auftraggeber (z. B. internationale Großkonzerne, die einen für Industriespionage engagieren) gegen sich aufbringen kann oder dass trainierte Träumer einem im Traum Schmerzen übelster Sorte verpassen können, weil sie "Security" im Unterbewusstsein haben oder dass man die natürliche Fähigkeit zu träumen verliert, nein, am schlimmsten ist es, wenn man sich selbst verliert in seinen Träumen, aufhört Realität und Kopfkino zu unterscheiden... Dann wird es richtig mies. Und Dom Cobb, nunja, er schafft das alles mit Bravour!
Er ist kein Held, sondern ein von Schuldgefühlen zerfressener Krimineller. Dabei leiten ihn weder niedere Motive oder der pure Spaß am Gedankendiebstahl,  sondern der Wunsch, seine Kinder wiederzusehen. Seitdem man Dom nämlich den Mord an seiner Frau Mal zur Last legt, darf dieser nicht mehr in die USA einreisen, weil er sonst sofort der Gerichtsbarkeit ausgeliefert wäre und ins Kittchen wandern würde. Also arbeitet er notgedrungen als Extractor, wobei ihm die Projektion seiner Frau immer wieder begegnet und seine Aufträge sabotiert. So geschieht es auch als er den Japaner Saito bespitzelt, dass sie ihm ordentlich dazwischenfunkt und der Auftrag misslingt.
Doch statt Cobb in der Realität töten zu lassen, beauftragt der schwerbeindruckte Großindustrielle den Extractor für ihn etwas zu versuchen, was angeblich unmöglich ist, eine Inception.
Dabei handelt es sich um die Einpflanzung einer Idee, eines Gedankens, welchen das Subjekt als einen eigenen annimmt und entsprechend danach handelt.
Saito möchte genauer gesagt, dass Dom in den Traum von Robert Fisher Jr., dem Sohn des einflussreichsten Energiemagnaten der Welt, eindringt und diesem suggeriert, er solle das Imperium seines Vater, welches er in Kürze erben wird, zerschlagen.
Angeblich ist bisher niemandem ein solch extrem riskantes Unterfangen gelungen, zum einen weil man dazu extrem tief in die Traumebenen des Subjekts eindringen muss, was nicht ohne starke Sedation funktioniert, und zum anderen, weil das Subjekt entweder merkt, dass es träumt und vor der Platzierung der Idee aufwacht, oder den Fremdgedanken schlichtweg nicht annimmt.
Cobb nimmt an, da ihm Saito verspricht, seine Beziehungen zu nutzen und den verzweifelten Familienvater wieder mit seinen Kindern zu vereinen und die Strafverfolgung gegen ihn aufzuheben.
Cobb stellt sich daraufhin ein Team zusammen und wagt den Versuch einer Inception, bei dem er selbst zu seinem größten Feind wird, genauer gesagt sein Unterbewusstsein und seine Erinnerungen an seine tote Frau Mal.
Natürlich geht alles schief, was schief gehen kann und am Ende weiß man als Zuschauer selbst nicht mehr, was Traum und was Realität ist.

Nun zur Wertung:
Der sehr lange Film (148 Minuten) ist künstlerisch und storytechnisch so gut gemacht, so dass einem seine Spieldauer als Zuschauer kaum auffallen dürfte. Die Handlung ist dicht und komplex, besonders durch Traum-im-Traum-Verschachtelungen, die einen nicht selten zugleich verblüffen und verwirren sowie das ein oder andere Aha-Erlebnis hervorrufen. Gerade die Eindringlichkeit vieler surrealer Bilder und Stimmungen reißt mit und fasziniert. Das Konzept des Traumdiebstahls ist zudem innovativ und komplex in seiner Darstellung, wird aber nach und nach in den verschiedenen Phasen der Story recht klar erläutert. Leider bricht dieses im Laufe des Films ein ganz klein Wenig ein und zeigt hier und da kleine Inkonsistenzen, was aber durchaus verschmerzbar ist und der Logik des Films keinen Abbruch tut. Außerdem wäre ohne sie eine konsistente Handlung insgesamt gar nicht machbar. Man merkt diese geringfügig gedehnte Auslegung der selbst etablierten Konzepte eh nur, wenn man ganz genau hinschaut, also...
Die Figuren sind durchweg gelungen, nerven zu keinen Zeitpunkt. Ihre Facetten sind vielfältig und in der Regel tiefgründig, wobei sich Nolan vor allem auf Cobb konzentriert und alle anderen Personen geschickt um ihn herum arrangiert. Er nimmt sich viel Zeit, um Gefühle und Gedanken seiner Charaktere zu entwickeln, weshalb sie äußerst echt und glaubhaft in ihrer Wirkung erscheinen. Keine Spur von aufgesetztem, überzogenem Hollywood-Tamtam, sondern nachvollziehbare Motive und Emotionen dominieren.
Zu Musik und Stil bleibt wenig zu sagen: Gelungen und eindrucksvoll!


Spannung: 4,5/5
Story: 4/5 (Mir hat minimal ein wenig Biss und Prägnanz gefehlt, die man mit einer weiteren Wendung hätte gut erzeugen können (meiner Meinung nach), ich vermute man hat aber aus verschiedenen Gründen darauf verzichtet, wahrscheinlich zugunsten des krassen Endes...)
Charaktere: 5/5 (Alle überzeugen, wobei Ariadne etwas zu schlau und einfühlsam ist für einen "normalen" Menschen...)
Logik: 4,5/5 (Die Zeitdehnung im Traum - ein dehnbares Konzept ;-))
Stil: 5/5
Dialoge: 4,5/5 (z. T. fast schon episch)
Musik: 5/5 (trotz wunderbarer Tiefe und Imposanz, nie aufdringlich, sondern immer angemessen)
Emotionen: 4,5/5 (mitreißend!)

GESAMT:  4,5/5

Inception - ein Film den man mehr als ein Mal gucken sollte, um ihn zu erfassen...

Donnerstag, 22. Juli 2010

WIe versprochen...

... poste ich heute ein Bild vom Geburtstagsgeschenk für meine große Schwester :-), die am gleichen Tag wie mein Louis-Katerli geboren wurde nur in einem anderen Jahr. Mein Maunzer wird heute 2, meine Schwester... da müsst ihr sie schon selber fragen, wenn ihr's nicht schon wisst und es euch brennend interessieren sollte.

Hier also das Bild:



Es ist ein Shirt mit Cupcakedesign!

Mittwoch, 21. Juli 2010

Best reviews ever

Hier noch zum Thema Twilight (und New Moon) zwei Links, ich weiß gar nicht ob ich die schonmal gepostet habe, aber egal... aus gegebenem Anlass nochmal das Ganze in der Hoffnung, dass es bald auch eine Eclipse-Review geben wird:


Eclipse... und so

Hier eine kleinen Blitzreview vom neuen Film der Twilight Saga: Eclipse. Und ja, ich bin ein Fan, ein kritischer wohlgemerkt..

Da die Story des dritten Teils hinreichend bekannt sein dürfte, hier nur eine komprimierte Zusammenfassung:
Hauptsächlich geht es um die Dreiecksbeziehung Edward - Bella - Jakob und die damit für das Mädchen verbundene Selbstfindungsphase. Während sie diese durchläuft und sich am Ende, wie könnte es auch anders sein, für den Blutsauger und die Ehe mit ihm entscheidet, stellt Victoria, Bellas rothaarige Vampirstalkerin, heimlich eine Vampirarmee auf, um sich an Edward für den Verlust ihres Gefährten zu rächen und das Menschenmädchen zu töten. Um diesen Konflikt zu gewinnen, müssen sich Vampire und Wölfe verbünden. Ganz nebenbei intrigieren die Volturi noch ein wenig im Hintergrund mit... Tadaaa!

Zunächst ein Blick auf die Vorlage:
Im Gegensatz zu Band zwei brachte das dritte Buch deutlich weniger belastende, inhaltsleere Längen mit sich, wobei mir generell trotzdem die langsame Plottentwicklung etwas auf die Nerven ging. Denn die Protagonisten bekommen mal wieder so gut wie als letzte mit, was sich da eigentlich abspielt die ganze Zeit - direkt vor ihren blassen Näschen - und dass, obwohl die Cullens und die gute Bella ja doch recht schlaue Personen sein sollen - angeblich...
Man hätte die Story, die man mit fünf Sätzen hinreichend beschreiben kann (siehe oben), wirklich nicht auf 576 Seiten ausbreiten müssen, nur um die eigentliche Handlung mit einer riesigen Wolke aus Teenagergefühlschaos zu wattieren. Ich weiß, darauf wollen diese Bücher ja auch letztendlich hinaus, aber man hätte dasselbe und mehr (!) auch kompakter und etwas tiefsinniger aufbauen können... naja, ist meine Meinung als hoffnungslos romantische Mittzwanzigerin...
Mein Lieblingspart im Buch waren eindeutig die Hintergrundgeschichten von Rosalie und Jasper... generell sind die Backroundstorys alle sehr reizvoll, finde ich, und machen einen Großteil des Charms der Charaktere aus.

Zum Film selber:
Mit Seitenblick auf Teil eins (Resümee: nett, romantisch, wenig überraschend, schlechte Effekte) und zwei (Resümee: besser als Teil eins, mehr Action und bessere Effekte z. B. perfekte (!) Werwölfe, so wie ich sie mir immer gewünscht habe, aber viele Fremdschämmomente und unfreiwillige Komik) ist mit dem neuen Film wirklich eine Steigerung gelungen. Endlich gibt es mal ordentlich Kampfszenen, wenn auch zu wenige und zu zahme, wie ich finde. Bedenkt man das Zielpublikum (weibliche Teenager und junge Erwachsene hauptsächlich), ist eine solche Darstellung ohne grafische Gewalt aber durchaus verständlich. Genauso wie der doch sehr züchtige Umgang von Bella und Edward miteinander, den ja auch das Buch der mormonischen Autorin Meyer schon propagiert. Wenigstens wird auf eine zu starke Moralisierung der ganzen Story generell verzichtet und die "meine Seele - deine Seele"-Diskussion einer heilsamen Verknappung unterzogen. Allgemein ist die Handlung geradliniger, besitzt bis auf wenige Längen auch eine bessere Dynamik als die Vorgängerfilme, ist logisch und stilistisch hochwertiger. Auch die Hintergrundgeschichten der beiden Mitglieder des Cullen-Clans finden ihren Platz im Storyverlauf sowie die Indianerlegende. Leider wird Rosalies Geschichte beschnitten, was in Vorbereitung auf die nächsten Filme doch etwas überrascht (wegen Renesmee). Naja, kann man aber machen...
Der Regisseur arbeitet mit Rahmenelementen (die Figur Riley, die Blumenwiese...), die sich als roter Faden in die Handlung betten. Auch Farben werden wieder gezielt einsetzt, aber diesmal nicht so stümperhaft wie im ersten Teil (Blaufilter-Overload!). Sie unterstützen die einzelnen Phasen und Stimmungen gut, sind auch gut den Figuren und Orten angepasst. Ein dezenter, aber wirkungsvoller stilistischer Zug des Films, der durchaus gelungen ist.
Die Musik allerdings könnte besser eingebunden werden. Zwar sind die meisten der Songs gar nicht übel, wirken aber manchmal doch ein wenig deplatziert. Außerdem finde ich den Anteil von Liedern, in denen gesungen wird leider zu hoch. das erweckt etwas den Eindruck, der Verkauf des Soundtracks stünde im Vordergrund. Instrumentale Stücke lassen sich ja auch einzeln heutzutage nicht mehr wirklich gut vermarkten, außer vielleicht Bella's Lullaby oder "die Klassiker"...

Fazit:

Spannung: 2/5
Story: 3/5
Charaktere: 4/5 (Der Wechsel der Victoria-Darstellerin hätte echt nicht sein müssen...)
Logik: 4/5
Stil: 3,5/5
Dialoge: 3,5/5
Musik: 3/5
Emotionen: 5/5

GESAMT:  3,5/5

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