Montag, 4. Februar 2013

Puppenbett-Upgrade

Vor einer Weile hatte meine Mutter unser altes Puppenbett mitgebracht, das als Kind schon ihr gehört hat und zu meiner Grundschulzeit Lieblingsschlafplatz unserer ersten Katzen war.

Natürlich konnte ich die Pfötchen nicht von einem kleinen Upgrade lassen, so dass als erstes die Spanplatte, die als Boden dient einen neuen Look bekam dank grasgrüner Filzauflage.


Das Gestell habe ich erst mit Krakelierlack, dann mit weißer Acrylfarbe angemalt, dann noche in bissel die Ecken mit Schleifpapier und etwas brauner Farbe auf Alt getrimmt und viola!


Dann noch auf einer Doppellage Volumenvlies und einen Rest alten Küchenvorhang eine kleine Matratze genäht. Aus DDR-Kinderbettwäsche zwei kleine Kissen gebastelt und aus einem fertigen Kissenbezug (ebenfalls Friedensware) und einen Stück passendem Bettbezug Decken- und Kopfkissenbezug gemacht.


So kann jetzt Baby Conrad (ehemals Marie) standesgemäß hingelegt werden und ganz gemütlich schlafen - jedenfalls solange bis die Maus wieder alle Decken wegreißt und "Gutten Mohgäääään!" flötet.





Samstag, 2. Februar 2013

Der Nur-für-mich-genäht-Rock und südafrikanisches Armband aus Schweden

Da ich ja normalerweise ausschließlich nur für das Fräulein des Hauses nähe, dachte ich mir, dass es an der Zeit sei, mir auch mal etwas Selbstgenähtes zu gönnen. Ein Schnittmuster war schnell bei DaWanda gefunden, nämliches dieses hier von Miou Miou.

Den Stoff habe ich von Karstadt - beides Freespirit bzw. Westminster Fibers. Das Bündchen, welches ich durch abendliche Übermüdung viel zu weit gemacht habe, ist auch von dort.

Zufälligerweise passen die gewählten Farben genau zu dem schönen Armband, dass diese Woche aus Schweden zu mir kam - das gute Stück und je ein Shirt für Mann und Kind, sind Mitbringel meiner lieben Schwester aus Südafrika, wo sie vor kurzem bei einem Kongress bzw. auch im Urlaub waren.

Passt perfekt!











Freitag, 25. Januar 2013

Nachtrag: Flötistinnentasche

Nachdem ich mir gestern nen Knoten ins Hirn gemacht habe, wie man diese Frontreißverschlüsse einnäht, habe ich hier ein gutes Tutorial nachzureichen, welches Schritt für Schritt erklärt, wie es geht. Hätte ich mir gleich suchen sollen, aber hinterher ist man ja immer schlauer.

Donnerstag, 24. Januar 2013

Flötistinnentasche

Eigentlich ist die Tasche gar nicht für eine Flötistin gedacht - die würde nämlich gar nicht reinpassen, dazu ist das Mäppchen einfach zu klein. Vielmehr ist sie für Notenblätter gedacht, die mein Mann (!) zum Tin-Whistle-Spielen sammelt und nutzt.

Lustigerweise haben wir beide trotzdem immer Flötistinnentasche gesagt als es um die Planung des Teilchens ging, deshlab der Name... Dummerweise hatten wir eine kleine Misskommunikation bezüglich der Maße, so dass die Notenblättchen jetzt nicht abgeheftet, sondern ganz pur in die Tasche wandern müssen. Da sie aber eh später, wenn unser Laminiergerät endlich ankommt hier, sowieso eingeschweißt werden sollen, finde ich es irgendwie ohne Lochung und Heftvorrichtung insgesamt praktikabler...

Die weichen Klettstreifen sollen perspektivisch ein erweiterbarer Träger für eine (oder mehrere) Flötenhülle(n) sein, die ich aber noch nähen muss. Sie bekommt dann ensprechend einen Rücken mit dem Häkchenteil des Kletts dran.

Zum Größenvergleich: Mein Laptop ist 17,4 Zoll groß.

Bändchen mit Mikroglocke.

Ignoriert bitte, dass die Abstände rechts und links vom Reißverschluss nicht gleich sind :-(

Zu.


Ofenhandschuh im Miniformat

Da Fräulein ja nun die tolle IKEA-Spielküche ihr eigen nennen kann, dachte ich, ich nähe mal eine Kleinigkeit dafür:

Aus IKEA-Kinderstoff, grün-weißem Karo-Baumwoll-Synthetik-Mix, Volumenvlies und einem Stückchen Geschenkband enstand dann dieses hübsche, wenn auch etwas (fast) zu kleine Teilchen:



Ich habe mit Zuschnitt maximal 30 Minuten gebraucht, was absolut bestechend ist für ein solches Zwischendurchprojekt. Im Wesentlichen habe ich nach diesem Tutorial gearbeiten - allerdings nicht mit aufgemaltem Schnitt, sondern mit vergrößerten Fertigmuster von hier. Hätte es wohl nochmehr vergrößern sollen, denn der Handschuh fällt trotzdem etwas sparsam in der Größe aus... Aber macht ja nix, ein neuer wäre schnell gemacht...

Ansonsten nervt es mich mal wieder ungemein, dass die Fadenspannung bei den dünnen Stoffen einfach uneinstellbar zu sein scheint. Erschwerend kommt hinzu, dass ich keine Standardnadeln mehr für die Maschine habe und Jersey- oder Jeansnadeln nehmen muss :-(

Da meine Zeit so knapp bemessen ist im Moment, werde ich wohl auch nicht zu bald dazu kommen, welche zu kaufen... *schnüff*

Und das jetzt, wo mein Rockschnittmuster auf mich wartet... Ich will nämlich endlich mal was für mich nähen! Jawohl.

Streifen-Pulli

Aus dem restlichen Streifenjersey von Hamburger Liebe und einem Bündchenrest gab es passend zur Latzhose jetzt noch dieses easy-Shirt, dass ich ganz geschwind am Abend zusammen gebastelt habe, bevor am Sonntag letzte Woche unser Besuch aus Leipzig/Chemnitz kam.



Spielen im neuen Wohlfühllook...



Mittwoch, 16. Januar 2013

Klimperklein-Hose

Nachdem ich vor Kurzem dieses wundervolle Schnittmuster von Klimperklein erworben habe, konnte ich vorgestern endlich mal wieder hinter die Nähmaschine schlüpfen, den Fuß auf's Pedal donnern und dieses kleine Schmuckstück zusammenzaubern.

*Seufz* Bin ganz verliebt! Nicht nur in den Schnitt, der wirklich seeeeehr anfängertauglich ist, sondern auch die Stoffe sind sooo schön: Nicki "Daisies", gelb-graues Bündchen und passender Streifenjersey von Hamburger Liebe sind ein absoluter Traum.

Vom Jersey habe ich sogar noch genug über für ein passendes Kurzarmshirt, welches nur noch genäht werden muss und schon zurechtgeschnitten neben der Nähmaschine wartet.

Hach, schön!


Eigentlich knöpft man die Hose innen zu, aber da ich einen Extra-Mitwachs-Snap anbringen wollte und beim Längermachen dann der "nackige" andere Snap rausgucken würde, fand ich diese Variante schöner.







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