Sonntag, 23. Dezember 2012

Kurzloop für den Herrn des Hauses

Auch aus der "Polar"-Wolle ist dieses Teilchen hier: Ein kurzer Loopschal für den liebsten Papa der Welt, der schon vor Weihnachten in Gebruach genommen wurde - immerhin ist es kalt und der gute Mann hatte keine "anständigen" Halswärmer parat...

Die Farben finde ich sensationell schlicht und trotzdem wirkungsvoll: gediegenes Grau trifft helles Ockergelb - ee Draum, wie mir sogn wirdn. ;-P

Der Schal wird auf der Schnellstricknadel (die verbundenen Nadeln mit Kabel) Größe 10 aus je einem Knäul Gelb und einem Grau gemacht: 

60 Maschen locker anschlagen in grau. 

Zum Kreis schließen und eine Runde in grau rechts stricken. 

Dann auf Gelb wechseln und eine Runde linke Maschen stricken.
 
So geht es weiter im Wechsel: graue Wolle = rechts - gelbe Wolle = links.

Man strickt bis die Knäule kaum noch Wolle haben und strickt nach einer gelben Reihe noch eine weitere gelbe Rd. - diesmal mit rechten Maschen. Danach kettelt man in Gelb ab - möglichst locker, damit der Schal sich gut dehnen lässt.




Strickstulpen

Da es jetzt ja wieder ein Auf und Ab der Temperaturkurve zu beobachten gibt, dachte ich mir, ich stricke mal etwas, das beim Ausgleichen hilft: Stulpen für Fräulein Schnürschuh.
Die Wolle habe ich schon seit Ewigkeiten - günstige Sockenwolle aus dem Pfennigpfeiffer, die sich waschen lässt und einen schönen Farbverlauf besitzt. Sie ist zwar synthetisch und kratzt ein bissel, aber zum Drüberziehen ist sie das perfekte Material, denn anfällig dürfen Stulpen auf keinen Fall sein, nicht wahr?

Für alle Interessenten: Die Stulpengröße orientiert sich an zwei Dingen: Sockengröße und gewünschte Länge - im Normalfall ist das etwa bis zum Knie. Hat man ein Sockenstrickbuch oder DAS INTERNET, dann kann man entsprechend die Maschenanzahl für ersteres einfach googlen. Und zweiteres kann man messen oder schätzen - je nachdem, was beliebt.

Meine Stülpchenhaben oben und unten ein Bündchen mit ca. 10 Runden rechts-links im Wechsel gestrickt. Der Rest dazwischen ist einfach: Rechte Maschen stricken - mehr ist es nicht.




Samstag, 22. Dezember 2012

Neuer Pulli: "En route"

Diesen hübschen Pulli habe ich aus dem wundervollen Biobaumwolljersey "En route" von Lillestoff (by RORA) genäht, den ich vor einiger Zeit bei DaWanda über diesen netten Shop hier bestellt hatte. Die schöne Ringelbündchenware habe ich erst kürzlich erstanden, ebenfalls über einen DaWanda-Händler - die unifarbenen Bündchen sind von Karstadt.
Das Schnittmuster ist wieder einmal das geniale "easy"-Shirt von Miss Poppins, das ich einfach klasse finde.

Hier das Gesamtkunstwerk...

Jersey 95% Ökotext-Baumwolle, 5% Elastan.

Ringelbündchen in fröhlichen Farben.

Hier am Kind... ;-)

Mama-Kind-Mützenduo "Color Blocked"

Hier ein kleines Strickprojekt mit hübscher dicker Wolle ("Polar") aus dem idee Creativmarkt. Mir gefielen die Farben derartig gut, dass ich gleich zwei Mützen gemacht habe - eine für die Kleine und eine für mich :)

Leider ist die Mütze nicht allzu warm trotz dicker Wolle und bei der Maus rutscht sie immer hoch, weil sie ein wenig zu groß geraten ist, aber wenn es nicht gerade arktisch kalt ist, sondern eher windig und rauh draußen ist, dann sind die Mützlein echt perfekt.

Die Mama-Mütze...



Die kleine Mütze...


Der Mützenzwerg mit dem Papi...

Haarschmuck

Schon Ende Oktober entstanden diese Babys, die ich mit viel Liebe zum Detail aus Stoffresten, Filz, Gummiband, Perlen, Schleifen, Glöckchen und Heißkleber zusammengebastelt habe.
In jedem einzelnen davon stecken jede Menge Geduld und Detailverliebtheit, weshalb sie auch nicht gerade fix gebastelt sind, sondern jede Menge Zeit gefressen haben.
Gelohnt hat es sich, wie ich finde.

Hier die hübschen Schmücker:

Mit hübschen roten Glöckchen ist das Band der Hingucker!

Am oberen Rand ist noch etwas Tüll, den ich nachträglich drangeklebt habe, da das Foto vorher entstand ist der natürlich hier nicht drauf.

Renos Geburtstagsgeschenk ohne Band dafür mir Klemme zum in die Haare pinnen.

Nach langer Funkstille...

Hallöchen und guten Abend allerseits!

Wer sich gefragt hat, warum hier schon wieder alles still steht, dem sei versichert, dass ich nicht untätig war, wie es vielleicht auf den ersten Blick scheinen mag.
Nein, im Gegenteil! Drüben auf Voracious Silence, von mir auch liebevoll unser "Fressblog" genannt, geht es nämlich gerade ganz hoch her! Wir haben nämlich dort einen ganz großartigen Adventskalender am laufen, welcher jede Menge leckerer Rezepte für den letzten Monat des Jahres bereithält.
Neben dem damit verbundenen Plätzchen-back-und-ess-Koma habe ich natürlich auch noch das ein oder andere Handarbeitsprojket verwirklicht, das ich euch noch vorstellen werde...
Also: Dranbleiben!

Sonntag, 4. November 2012

Sahnetufftuff-Tutu

Außer den beiden Capes habe ich aus aus einer gefühlten Millarde Tüllstreifen ein bauschiges Tutu genäht. Ich finde es einfach (trotz mega Kitschfaktor) wähnsinnig süß, wenn kleine Mädels solche Röcke tragen und aussehen wie kleine Baisers oder Schneeflocken oder Sahnetufftuffs...

Anders als bei den hunderten von nähfreien Tutus, bei denen man den Tüll auf ein Band oder einen Gummi knotet, was mir gar nicht zusagt vom Optischen her, habe ich die Tüllstreifen mit feinem Zickzackstich zusammengenäht, so dass sie über dem Gummi eine lose Schlaufe bilden.  Diese habe ich dann entsprechend beim Nähen aneinandergereiht und Richtung verknotetem Gummiende geschoben bis das Elastikband quasi "voll" war. Dann habe ich die Gummienden vernäht - ebenfalls mit Zickzackstich und noch eine Schleife aus einem Wildseidenrest improvisiert. Fertig! Nach 2 bis 3 Stunden ^-^

Auf dem Rock befinden sich rund 4 Meter weißer und cremefarbener Tüll, den ich mit dem Rollcutter in ca. 10cm breite Streifen geschnitten  und dann entsprechend immer 2 davon übereinander zur Schlaufe gelegt habe. Allein das hat schon einen gefühlte Ewigkeit gedauert... Sicher wäre Knoten da schneller gegangen, aber die knubbeligen Knoten und der Gummi, der sich grundsätzlich verdreht und verknautscht, sind einfach mal nur häßlich.

Der Hüftbund ist mit meiner Variante zwar glatter und schaut besser aus, aber einen Nachteil hat er dennoch: Da die Schlaufen recht locker sind, kann man mit etwas weniger Tüll als beim Knoten zwar ähnlich bauschige Effekte erzielen und die Streifen auch nachträglich noch etwas verschieben und (an)ordnen, aber sie neigen ein wenig dazu, sich zu drehen - tum Teil eben auch nach oben und nach innen. Das macht dann beim Anziehen und zurechtzupfen schon etwas Mühe, ander als bei den Knoten, die relativ beschränkt in der Beweglichkeit sind.

Aber hey! Ich finde mein Ergebnis trotzdem toll und nehme dieses Minimanko gerne in Kauf, weil es einfach besser aussieht:






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